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Massiver Einsatz bei Abifete

Stadthagen (jl). "Eine Ingewahrsamnahme und eine Strafanzeige wegen einer leichten Körperverletzung sind bei 1500 Besucherinnen und Besuchern und bei dem Alkoholkonsum eine Bilanz, die sich sehen lassen kann." Dieses Fazit hat Polizeihauptkommissar Eckhard Bartels als Haupteinsatzleiter nach der Abifete am Sonnabend in der Stadthäger Festhalle gezogen, die Polizei, Kreisjugendamt sowie städtisches Ordnungsamt nach dem neuen Einsatzkonzept begleitet haben.

Zu dem seit Dezember verwendeten Konzept gehören auch gezielte Betretungsverbote des Festplatz-Areals für einschlägig bekannte Störenfriede. Rund ein Dutzend solcher Personen hatten laut Polizeibericht für Sonnabend eine "Ausladung" von der Stadt bekommen und hat sich auch bis zum Party-Ende gegen 4 Uhr nicht blicken lassen. Was eine korrekt angewendete Erziehungsbeauftragung ist, muss sich in der Fetenszene nach entsprechender Aufklärungsarbeit der Behörden inzwischen herum gesprochen haben. Nach Mitternacht haben die Mitarbeiter des Kreisjugendamtes 40 Jugendliche kontrolliert, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ohne erwachsene Begleitung anwesend sein durften. Bis auf eine Ausnahme fanden sich Begleiter an, die zuvor von den Eltern schriftlich festgelegt worden waren. Aus der Rolle zu fallen drohte ein 25-jähriger Stadthäger. Als dieser begann, das Sicherheitspersonal zu beleidigen, nahm ihn die Polizei in Gewahrsam.



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