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Erneut Absage an Fusionsgespräche: Volksbank Bad Münder will in der Kurstadt eigenständig bleiben

Markwirth: „Ich sehe für uns keine Vorteile“

Bad Münder (mf). Volksbank-Chef Stefan Markwirth hat Spekulationen über eine mögliche Fusion erneut eine Absage erteilt. Auch nach der abgeblasenen Ehe zwischen der Volksbank in Schaumburg und der Volksbank Hameln-Stadthagen (wir berichteten) stehe das mündersche Geldinstitut nicht als möglicher Ersatzpartner bereit. „Wir bleiben unabhängig“, betont Markwirth.

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Er sehe beim besten Willen keine Vorteile für die Volksbank Bad Münder, sagt der Vorstandssprecher mit Blick auf die Verschmelzung mit einer anderen Bank. „Wir haben keine Kunden, die so groß wären, dass wir ihnen nicht die nötigen Kredite zur Verfügung stellen könnten.“ Und im Zweifel gebe es da auch noch die Zentralbank des Genossenschaftsverbandes, die in solchen Fällen zusätzlich mit dem erforderlichen Knowhow parat stehe.

Und auch für die Stadt Bad Münder sei es vermutlich besser, wenn die örtliche Volksbank selbstständig bleibe, ist Markwirth überzeugt und verweist in diesem Zusammenhang auf die von seinem Unternehmen genutzten Immobilien vor allem in der Innenstadt. Und nicht zuletzt seien da auch noch die Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze: Als eigenständige Bank halte man alle Abteilungen selbst vor, während bei Fusionen in der Regel nach Synergieeffekten gesucht werde.

Wie berichtet, sind in der vergangenen Woche die zu dem Zeitpunkt schon weit fortgeschrittenen Fusionsverhandlungen zwischen den beiden größeren Volksbanken Hameln-Stadthagen und Schaumburg überraschend geplatzt. Der Vorstandssprecher der Volksbank Hameln-Stadthagen hatte daraufhin laut über andere Bündnisse nachgedacht. Auch die Volksbank Bad Münder gehört zum Kreis der Umworbenen.

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