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Bootsrallye beim Motorboot-Club Hameln

Marineschiffe irritierten Skipper

HAMELN. Bei strahlendem Sonnenschein starteten neun Boote im Abstand von zehn Minuten am Sportboothafen zur 1. Bootsrallye des Clubs.

V. li.: Matthias Gaudlitz, Roland Posch, Julia, Elke u. Axel Hartmann, Norbert Niehus, Friedrich Strüber und Vorsitzender Hugo Nießner. FOTO: Friedrich Strüber/PR

In einem Zeitrahmen von 80 bis 100 Minuten mussten sechs Stationen angefahren werden, an denen jeweils nautisches Wissen und seemännische Knoten abgefragt sowie die An- und Ablegemanöver von den Streckenposten kritisch beurteilt wurden. An jeder Station bekamen die aus zwei bis drei Mitgliedern bestehenden Besatzungen einen Umschlag mit Hinweisen in Form von Reimen, aus denen zu erraten war, welche Station als Nächste angesteuert werden sollte. In zwei Reimen war die Rede von Marinebooten, welche in Hameln ihre Heimat gefunden haben. Ein Leichtes dachten einige Skipper und fuhren gleich zweimal das Heimschiff Pluto der Marinekameradschaft an. Leider hatten sie nicht die Texte bis zu Ende gelesen, sonst hätten sie bemerkt, dass in einem Fall das Boot Santos III von Sportwart Andreas Mahlert gemeint war, das seinen Liegeplatz vor dem Sportboothafen hat. Das Boot, Baujahr 1943, war schon als Verkehrsboot bei der Kriegsmarine und später bei der Bundesmarine im Einsatz. Heute umgebaut zu einer schmucken Fahrtenyacht, hatten es einige Besatzungen einfach nicht auf dem Schirm.

Für Schleusenmeister Andreas Wieneke gab es viel zu tun, denn alle Boote mussten ins Unterwasser ab- und wieder aufschleusen, da der Bootssteg am unteren Werderufer Wendepunkt war. Auch beim Schleusenvorgang wachten die strengen Augen der Streckenposten auf das richtige Verhalten der Bootsbesatzungen. Der Zeitrahmen mit der Maximalzeit von 100 Minuten wurde von keinem Boot eingehalten, da die Schleuse durch entgegenkommende Fremdboote oder Mitbewerber belegt war und somit lange Wartezeiten entstanden.

Während Andreas Mahlert mit seinen Helfern die Ergebnisse auswertete, tauschten die Besatzungen bei Kaffee und Kuchen ihre Erfahrungen über den gefahrenen Parcours aus. Das Fazit: Die Veranstaltung soll fester Bestandteil jeder Saison werden und offen ausgeschrieben werden.

Strahlender Sieger war die Besatzung der Yacht „Jupiter“ mit Skipper Axel Hartmann, Elke und Julia Hartmann. Den zweiten Platz belegte die Yacht „Seeigel“ mit Skipper Matthias Gaudlitz und Roland Posch. Über Platz drei freuten sich Skipper Norbert Niehus mit Friedrich Strüber im Sportboot“Luv“.PR



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