×
Forsthaus Halt: Sommerfest der Jäger und Imker stößt auf große Resonanz / Jagdhundearbeit vorgeführt

Marder Manni, Falke Zora und gut 1000 Besucher

Stadthagen (sk). Immensen Zulauf vom Morgen bis in den späten Nachmittag hat am Sonntag das vierte Sommerfest rund um das Forsthaus Halt erlebt. Eingeladen hatten die Jägerschaft Schaumburg als Hausherr, der Imkerverein Schaumburg und die Kirchengemeinde Wendthagen.

Die Kirchengemeinde war erstmals mit dabei und bot mit einem Waldgottesdienst den ersten Programmpunkt des Festes. Mehr als 200 Besucher fanden sich auf Holzbänken am Forsthaus zur Andacht unter freiem Himmel ein. Bäume als Sinnbild des Lebens stellte Pastor Michael Bürger ins Zentrum seiner Predigt. "Geh aus mein Herz und suche Freud" intonierte der Posaunenchor Sülbeck-Wendt hagen. Das feierlich getragene "Großer Gott wir loben Dich" begleitete das Jagdhornbläserkorps Schaumburg. Die Bläser setzten auch in den folgenden Stunden weithin durch den Wald schallende musikalische Akzente im vielgestaltigen Sommerfest. Wesentlich mehr Wissenswertes und Unterhaltendes als in den vergangenen Jahren hatten Jägerschaft und Imker für das Fest aufgeboten. Celine Lockemann (9) sowie die Geschwister Alicia (10) und Tom Lumpp (9) aus Reinsen fanden die Bienen besonders interessant. Tom schwärmte außerdem für heißen Waffeln mit Akazienhonig. "Sehr gut, ich bin begeistert, eingelungenes Familienfest", lobte Mutter Regina Lumpp das Fest. "Wunderbar, die Atmosphäre und die vielen Aktionen", schwärmte Helga Ahrendt aus Reinsdorf. Lebensgefährte Detlef Bruer hätte sich lediglich eine augenfälligere Ausschilderung der Zufahrt zum Forsthaus gewünscht. Diese erfolgte erstmals über die Waldstraße. Zu- und Abfahrt war wie im vergangenen Jahr Einbahnstraße geregelt. Über die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft in puncto Festausrichtung freute sich Klaus Koschnick, Vorsitzender der Imkerschaft Schaumburg. "Wir wollen für die Natur und für die Jägerschaft positiv in der Öffentlichkeit wirken", hatte Geschäftsführer Henning Winterberg zuvor den Sinn des Festes unterstrichen. Gleiche Interessen teilen die Imker für ihre Aufgabe. Koschnick wünscht sich als weitere Ausgestaltung künftiger Feste und Öffentlichkeitsarbeit die Anlage einer Wiese mit Wildblumen am Forsthaus. Mit einem schlichten grünen Platz am Forsthaus Halt gaben sich besondere Hundebesitzer zufrieden. Auf großes Interesse stießen die Vorführungen der Jagdhundearbeit, organisiert von den Hundeobleuten der verschiedenen Hegeringe in der Kreisjägerschaft Schaumburg. Blicke zogen außerdem andere Tiere auf sich. Einen handzahmen Marder, den drei Monate alten "Manni", den sie als verlassenes Jungtier gefunden und aufgezogen hatte, zeigte Christine Leukefeld. Der 18-jährige Kristof Schreiber präsentierte den Wanderfalken "Zora" aus dem Springer Wisentgehege.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt