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Talkrunde: Fußball-Legende Manfred Kaltz steht Rede und Antwort / In all' den Jahren kein einziger Platzverweis

"Manni, mit wie viel Jahren war Deine Karriere vorbei?"

Rinteln (clb). "Manni, mit wie viel Jahren war denn Deine Karriere vorbei?", "Wie viel mal hast Du ein Eigentor gemacht?" und "Bist Du Single?" Solchen undähnlichen Fragen musste sich HSV-Fußballlegende Manfred ("Manni") Kaltz bei der Talkrunde für Sponsoren und Teilnehmer stellen, die im Rahmen der "Manni-Kaltz-Fußballschule" am Sonnabend Nachmittag in der Sporthalle am Schulzentrum stattgefunden hatte. Fragen gestellt haben zum größten Teil die rund 120 jungen Teilnehmer der Fußballschule, die in ihren neuen gesponserten Trikots erschienen waren.

Zur Seite stand Manni Kaltz das Team der Fußballschule mit den ehemaligen Profispielern Dietmar Demuth, Dieter Schlindwein und Zsolt Petry sowie Jürgen Holletzek, Trainer, Organisator und Leiter der Fußballschule. Auch Klaus Peters, Vorsitzender des SC-Rinteln-Fördervereins, und Joachim Schorling, Vorstandsmitglied der Volksbank in Schaumburg, als Organisatoren und Sponsoren waren bei der Gesprächsrunde anwesend. Kaltz berichtete vor allem von seinen Anfangszeiten: Er sei auf dem Lande, in der Pfalz, aufgewachsen und habe seine große Leidenschaft, den Fußball, eher zufällig entdeckt, als er noch in Straßenmannschaften und auf Bolzplätzen spielte. Von der Jugendmannschaft sei er schließlich in die Profimannschaft aufgestiegen, wo er anfangs 2500 Mark (brutto) verdient habe und noch nebenbei im Kaufhof arbeiten musste, um überhaupt über die Runden zu kommen. In den fast 19 Jahren, in denen er als Profispieler aktiv war, habe er sieben Eigentore geschossen und nie einen Platzverweis bekommen. 1990, im Alter von 38 Jahren, habe er dann aufgehört, Fußball zu spielen. "Aus Altersgründen", wie Kaltz hinzufügte. Auf die Frage, welches denn das beste Bundesliga-Ergebnis gewesen sei, zu dem er beigetragen hatte, musste Manni Kaltz erstüberlegen, bis ihm die Antwort einfiel: "Das muss ein Sieg von etwa 6:0 oder 7:1 gewesen sein!" Auch erzählte Kaltz, dass er damals in seiner Position besser gewesen sei als Franz Beckenbauer. Was er von dem heutigen HSV hält? "Heute steht der Verein zwischen Platz fünf und zwölf, da ist eigentlich nicht so viel zu erwarten". Sein aktueller Meisterfavorit sei Bayern München.




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