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Paul Home Company spendet dem Kinderschutzbund 500 Euro / Erlös aus Adventsbasar wird aufgeteilt

Mancher „zahlt“ fünf Euro für einen Kaffee

Sülbeck (gus). Das Sülbecker Unternehmen „Paul Home Company“ hat dem Kinderschutzbund 500 Euro gespendet. Die Summe wurde je zur Hälfte an den Kinderschutzbund Schaumburg und den Kinderschutzbund Minden-Bad Oeynhausen verteilt.

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Das Geld stammt zum Teil aus dem Erlös einer Spendenaktion beim Adventsbasar des Möbelhauses. An diesem Tag war es den Besuchern freigestellt, für den sonst kostenlosen Kaffee eine Spende für den Kinderschutzbund zu entrichten. Die Bereitschaft dazu war nach Worten Ada Schlüters groß, manch einer zahlte für seinen Kaffee gleich fünf Euro.

So kamen rund 300 Euro zusammen. Diese Summe stockte das Unternehmen aus eigener Kasse auf 500 Euro auf. Sehr zur Freude der Vorsitzenden des Kinderschutzbunds Schaumburg, Georgia Hasse, und des Vorsitzenden des Kinderschutzbunds Minden-Bad Oeynhausen, Thomas Bouza Behm.

Das Geld soll nach Worten Bouza Behms nicht in einen großen Topf gesteckt, sondern direkt für Bedürftige eingesetzt werden. Der Vorsitzende nannte als Beispiel eine Drillingsmutter, die neue Schuhe für ihre Kinder braucht. Solche Fälle seien seiner Organisation gleich mehrfach bekannt,

Hasse erklärte, dass der Schaumburger Kinderschutzbund derzeit Geld für den Kauf einiger Matten sammelt, die bei Konzentrationskursen für Kinder verwendet werden sollen. Da komme die Spende aus Sülbeck sehr gelegen.

Der Verband für Minden und Bad Oeynhausen hat nach Angaben Bouza Behms derzeit 28 hauptamtlich Beschäftigte, unter anderem in zwei Kindergärten. Dazu kommen 300 ehrenamtliche Helfer, allein 200 davon sind Lesepaten, die in Kindertagesstätten und Schulen vorlesen. Der Kinderschutzbund Schaumburg hat nach Worten Hasses das zentrale Ziel der Prävention. Dabei sei der Besuchsdienst bei jungen Müttern ein wichtiges Instrument. Sechs hauptamtliche Mitarbeiter und mehr als 50 Ehrenamtliche sind insgesamt im Einsatz.



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