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DJ Double X verspricht Überraschungsmoment bei Musikwettbewerb „Made in Schaumburg“

„Man muss auch mal etwas wagen“

Rinteln/Nienstädt. Als Plattform für „Kreative und Eigenwillige der heimischen Popmusik“ ist der von dem in der Weserstadt beheimateten Unternehmen „Profund-Musikstudios“ organisierte Wettbewerb „Made in Schaumburg“ gedacht, der sich in besonderer Weise auch an junge Nachwuchstalente der Szene richtet. Das Finale steigt am Freitag, 13. März , um 20 Uhr im Brückentorsaal. Zu den insgesamt zehn Künstlern und Bands, die es in die Endrunde geschafft haben, gehört auch ein junger „performender Diskjockey“, der unter dem Pseudonym „DJ Double X“ auftritt.
Viel mehr will der 19-jährige Gymnasiast, der sein Gesicht hinter einer blau-gelben Maske versteckt, zu seiner Person allerdings nicht verraten, denn nicht er, sondern seine Musik und seine künstlerische Darbietung sollen im Vordergrund stehen. Allerdings macht er kein Geheimnis darum, dass er noch recht neu im Musikgeschäft ist.
„Ich habe gerade erst im Dezember vergangenen Jahres angefangen“, erzählt DJ Double X, dessen musikalische Vorbilder der deutsche Rapper Cro (der mit der Panda-Maske) und der französische Top-DJ David Guetta (Genre: „House“-Musik) sind. Seitdem „remixe“ er bekannte Songs und schreibe eigene Texte, zu denen er auch schon gemeinsam mit der Schulband des von ihm besuchten Gymnasiums die passende Musik konzipiert habe. Die jeweils entstandenen Stücke habe er dann auf einen digitalen Tonträger aufgenommen, um sie bei seinen Auftritten als DJ Double X präsentieren zu können. Was die Stilrichtung betrifft, will er sich indes nicht auf zu enge Grenzen festlegen lassen: Seine Musik sei „schlecht in Schubladen zu quetschen“, erklärt er. Wenn man diese aber einordnen wolle, dann vielleicht am ehesten als „Chart-Musik-mäßig“. Dass er bei „Made in Schaumburg“ antritt, obwohl er nur auf drei Monate Erfahrung im Remixen, Komponieren und Texten von Songs verweisen kann, damit hat der 19-Jährige kein Problem: „Ich habe die Ausschreibung gesehen und mir gedacht, da bewirbst Du Dich einfach mal“, nimmt DJ Double X die Sache locker, denn: „Man muss auch mal etwas wagen, sonst kann man es gleich sein lassen.“ Und die Tatsache, dass er es bis ins Finale des Wettbewerbes geschafft habe, zeige ja auch, dass seine Musik nicht schlecht sei. In gewisser Weise empfinde er dies zudem als einen „kleinen Ritterschlag“, zumal er sich ohne jede Erwartung beworben habe.
Was genau er am Freitagabend im Rintelner Brückentorsaal zum Besten geben wird, dazu will der Gymnasiast nur so viel verraten: „Es wird auf jeden Fall einen Überraschungsmoment bei meiner Show geben.“ Und eine „tolle Sängerin“, die seine Texte stimmlich umsetzt, dies allerdings auch nur hobbymäßig macht, bringe er ebenfalls mit.
Was passiert, wenn er bei der diesjährigen Ausgabe von „Made in Schaumburg“ als Gewinner aus dem Rennen gehen sollte? „Ich glaube, dann würde ich da fünf Minuten lang ausflippen auf der Bühne“, sagt der 19-Jährige mit fröhlichen Augen.

DJ


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