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Malariamücken und der Duft der Menschen

Wageningen. Malariamücken werden von der Atemluft eines Menschen angezogen und schwenken dann meist in Richtung Füße. Schon aus der Ferne können die Tiere die ausgeatmete Luft anhand der Kohlendioxidkonzentration erschnüffeln, berichtet die Universität Wageningen. In der Nähe ihres bevorzugten Wirtes blockiere der Fußgeruch jedoch den Rezeptor für das ausgeatmete Kohlendioxid. Die genauen Mechanismen habe nun Remco Suer in seiner Doktorarbeit ermittelt. Bereits bekannt war, dass weibliche Malariamücken besonders gerne in die Füße stechen, und dass Fußbakterien verschiedene Geruchsstoffe produzieren, die Mücken anziehen. Suer setzte die Malariamücken nun einer erhöhten Kohlendioxidkonzentration aus und dann jeweils nur eine Sekunde lang verschiedenen Fußgerüchen. Ergebnis: Rezeptoren im Mundbereich der Blutsauger können neun verschiedene Fußdüfte registrieren. Dagegen gibt es nur einen Rezeptor für Kohlendioxid, der aber von fünf Geruchsstoffen der Füße blockiert werden kann. Sobald das Kohlendioxid-Signal gestoppt wurde, richteten die Mücken ihre Aufmerksamkeit auf den Geruch der Füße.



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