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Schützenclub ehrt neuen Grünkohlkönig

Majestät kocht selber

Apelern (nah). Erwartungsvoll sitzt die "Grünkohlgemeinde" an den langen Tischen. Mitglieder von Schützenclub und Feuerwehr waren durch die Feldmark gewandert und wollten sich nun bei einer deftigen Mahlzeit stärken. Was sie in diesem Augenblick noch nicht wissen konnten: Ausgerechnet die neue Majestät hat sie gekocht. Denn Heinz Pillasch, guter Geist im Vereinsheim der Schießsportler, schaffte genau die zuvor hinterlegte Ringzahl. So wurde ihm als Zepter ein großer Strunk des beliebten Wintergemüses überreicht.

Zepterübergeben: Traute Oppenhausen und ihr Nachfolger Heinz Pil

Die Proklamation eines Grünkohlkönigs für Apelern gilt inzwischen schon als kleine Tradition. Der jeweilige "Amtsinhaber" wählt eine Zahl, die dem Vorsitzenden Frank Kaufmann in verschlossenem Umschlag übergeben wird. Als Kaufmann nach dem Schießen das Kuvert öffnete, musste er grinsen. Nicht nur Heinz Pillasch hatte die Ringzahl erreicht, sondern auch dessen Ehefrau und Küchen-Mitstreiterin Irmelinde. Nun war guter Rat teuer. Schießsportleiter Bernd Steuer eilte herbei und verglich das Schussbild: "Keine Streuobstwiese", winkten abschätzig erste Insider ab, als sie auf einer Karte die ziemlich verteilten Treffer entdeckten. Also wurde Heinz Pillasch aufgerufen: "Der erste Grünkohlkönig, der auch den Grünkohl gekocht hat", freute sich Kaufmann.



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