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Mahnmal - "Erinnerung als Prozess"

Landkreis (jl). In einer Serie vonöffentlichen Veranstaltungen sollen alle offenen Fragen zum Mahnmal für die Opfer des Nazi-Regimes behandelt werden. Das hat die extra eingesetzte Projektgruppe einen Tag nach dem Grundsatz-Votum des Stadthäger Rates beschlossen.

Die Gruppe unter Leitung der Schaumburger Landschaft hat sich in ihrer konstituierenden Sitzung auf die Struktur und Themen deröffentlichen Veranstaltungsreihe verständigt. Diese wird unter Einbeziehung von Fachleuten und Verwaltungsvertretern jetzt vorbereitet. Diese Form soll eine breite Bürgerbeteiligung ermöglichen. Die erste Veranstaltung mit den Themen "Widmung" (welchen Menschen soll das Mahnmal gewidmet werden?) und "Vernetzung" wird voraussichtlich in diesem Herbst stattfinden. Weil die Veranstaltungsreihe strittige Themen aufgreifen muss, darf sie aus Sicht der Projektgruppe nicht unter Zeitdruck umgesetzt werden. "Oberstes Ziel bleibt es, zeitgenössische, vor allem die junge Generation einbeziehende Formen des Gedenkens an die jüdischen und an alle anderen wegen ihrer Rasse, Religion und Weltanschauung verfolgten, vertriebenen und ermordeten Mitbürger in Schaumburg zu finden, mit denen diesen zum Teil vergessenen Menschen ihre Namen undihre Würde wiedergegeben werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Schaumburger Landschaft.

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