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Aus der Imbau-Krise heraus: DW-Systembau verzeichnet volle Aufragsbücher und setzt 2007 auf Expansion

Männer vom Bau - bei DW-Systembau dringend gesucht!

Rinteln (ur). Kaum ein Tag vergeht, da wir nicht in den Medien sehen, hören und natürlich lesen können, dass die Konjunktur angesprungen sei - auch und vor allem im Bereich des Baugewerbes und das sogar ohne einschneidende Rückschläge durch die Jahreszeit. Ein Befund, der auch vom Systembauunternehmen DW geteilt wird, das als Vertretung der international tätigen Consolis-Gruppe aus Finnland seine deutschen Aktivitäten aus dem Rintelner Ortsteil Deckbergen entwickelt und koordiniert, unmittelbar am Produktionswerk, den meisten in der Region wohl noch unter dem Namen "Imbau" bekannt .

Bieten keine Zeitverträge, sondern Fest anstellungen: Geschäftsf

Das Unternehmen will von Rinteln aus noch weitere Betonwerke in Deutschland eröffnen beziehungsweise übernehmen: "Die Produktionsstandorte sollten ihre Auslastung aus einem Kundenstamm im Umkreis von rund 200 Kilometern erreichen", heißt es dazu gegenüber unserer Zeitung von Geschäftsführer Heinz Hermann Schulte-Loh, der optimistisch erklären kann: "Wir haben im letzten Jahr teilweise mit einer Auslastung von 100 Prozent gearbeitet und erwarten für dieses Jahr eine weitere Verstetigung dieser Entwicklung." Er verweist für 2007 auf bedeutende Aufträge für Logistikzentren, Flughafenausbau und neue Standorte von Handelsunternehmen wie Ikea oder Rossmann . Damit sind die Zeiten des Neuanfangs vor vier Jahren vorbei, als das DW-Vertriebsteam bei Ausschreibungen und Bewerbungen um Großaufträge immer wieder zu hören bekam: "Übt erstmal und zeigt dann, was Ihr wirklich könnt!" Konsequenz für das Management: "Wir stellen ein - vor allem im gewerblichen Bereich." Für das Rintelner Werk bedeutet dies, dass kurz- und mittelfristig rund 30 Facharbeiter benötigt werden: "Dabei geht es nicht um Zeitverträge, sondern um feste Beschäftigungsverhältnisse!" betont Schulte-Loh ausdrücklich. Bewerbungen von Eisenbiegern, Beton- und Schalungsbauern sowie Schlossern und Tischlern werden ab sofort von Personalchefin Corinna Schanz entgegen genommen: "Wir müssen für diverse Großaufträge unbedingt über die erforderlichen personellen Kapazitäten verfügen!" In dieser Situation will man sich nicht mehr wie in der Vergangenheit auf projektbeschäftigte Einsatzbetriebe aus Polen verlassen: "Unter dem Strich ist das für uns, durch zusätzliche Kosten für die Entsender, fast genau so teuer wie die Beschäftigung deutscher Arbeitnehmer. Allerdings sind diese Kapazitäten für uns wichtig, um bei vorübergehendem Bedarf flexibel reagieren zu können: Das ist mit dem deutschen Arbeitsrecht so nicht zu machen." Auch perspektivisch sieht Schulte-Loh noch erhebliche Entwicklungschancen: "Wir müssen allerdings auf Dauer dazu kommen, dass sich am Markt auch angemessene Preise durchsetzen lassen und nicht immer nur über Dumping verkauft wird - dies sollte in einem verbesserten konjunkturellen Umfeld möglich sein." Zum anderen sind die Möglichkeiten des industriellen Bauens nach Ansicht des diplomierten Ingenieurs noch nicht ausgeschöpft. Im Moment bediene die Branche aufwändige Kleinserien, weil sich im Gegensatz zu anderen Ländern bei uns die Standardisierung nur ansatzweise durchgesetzt habe. "Wenn wir den Auftraggebern verdeutlichen können, dass bei häufiger Verwendung der Verschalungen im seriellen Produktionsprozess auch Kostenvorteile einhergehen, die wir an sie weitergeben können, wird man sich langfristig auch seitens der Auftraggeber und ihrer Ingenieurbüros und Architekten darauf einstellen!" Positiv sieht man im Unternehmen auch die Zusammenarbeit mit Stadt und Veraltung: "Wir stehen mit dem Bürgermeister und den zuständigen Ämtern in einem konstruktiven Dialog." Wie zuversichtlich man sich bei DW-Systembau gegenüber den Möglichkeiten des Aufschwungs verhält, ist nicht nur der Einstellungswelle zu entnehmen: "In den nächsten Tagen montieren wir neuartige flexible Verschalungssysteme über eine Länge von hundert Metern, wie sie in Finnland schon seit langem im Einsatz sind und die einen technologischenSchritt in Richtung des industriellen Bauens darstellen!"



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