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Freizeitkicker trafen sich zu einem zünftigen Turnier / Doppelkopfspieler siegen im Finale / Torwart Thomas Hahne hält Elfmeter wie ein Löwe

Luhdener Doppelkopffreunde lassen die größte Trophäe im Dorf

Luhden (sig). Ein Traumlos war es, das die Luhdener Freizeitfußballer bei der Ausrichtung ihres Hobbyturniers gezogen hatten. Das Sommerwetter lockte zehn Teams zum Sportgelände neben der Turnhalle, die in zwei Gruppen die vier Halbfinalteilnehmer ermittelten. Alle Mannschaften erhielten Pokale. Dazu gab es Urkunden und Verzehrgutscheine. Die größte Trophäe blieb im Dorf. Turniersieger wurden die Doppelkopffreunde. Sie bewiesen, dass sie nicht nur beim Kartenspiel zu fürchten sind.

Die weiteste Anfahrt nahm ein Team aus dem Großraum München in Kauf. In den Reihen der Lederhosenträger vom FC Fussi aus der Marktgemeinde Kirchselon spielte einst Gerrit Holtmann, der Chef des Luhdener HSV-Fanclubs. Er war über ein Jahr bei der Verwaltung der Isarmetropole beschäftigt. Aus jener Zeit rührt seine Freundschaft mit den Bayern. Aber auch alle blauweiße Fußballkunst reichte nicht, um die norddeutsche Phalanx zu durchbrechen. Der FC Fussi landete auf dem fünften Rang. Im Halbfinale siegte der TuS Rehren gegen Dachbau Vogl mit 2:1 nach Elfmeterschießen. Auch die Doppelkopffreunde setzten sich auf die gleiche Art und Weise knapp mit 3:2 gegen den TSV Ahnsen durch. Das Finale entschieden die Luhdener Kartenfreunde mit 2:0 gegen TuS Rehren für sich und wurden damit zum dritten Male Sieger dieses Turniers. Auf dem verkleinerten Platz standen jeweils fünf Akteure einer Mannschaft. Jedes Spiel dauerte 13 Minuten. Im torreichsten Treffen siegten die Luhdener Freizeitkicker gegen die TusG Rolfshagen 4:0. Ein besonderes Kompliment verdient der Nachwuchs des Luhdener FFC. Er landete auf dem sechsten Rang und war damit um einen Platz besser als seineerwachsenen Kicker. Eine mit viel Begeisterung aufgenommene Einlage war das Elfmeterschießen der Frauen des FFC Luhden gegen den Gemeinderat. Etwas Chancengleichheit sollte schon sein; deshalb mussten die Männer mit dem linken Fuß schießen. Und trotzdem siegten sie mit 5:4. Das war das Verdienst von Torwart Thomas Hahne, der wie ein Löwe hielt. Für den Gemeinderat traten an: Peter Zabold, Thomas Beckmann, Thomas Hahne, Gerrit Holtmann und Hartmut Büscher. Das Damenteam bestand aus Yvonne Harting, Steffi Thies, Uta Vogt, Jana Eggert und Beate Künnecke. Vor der Siegerehrung lobte Thomas Beckmann die faire Spielweise aller Teams. Sie machten es den Schiedsrichtern Karl-Heinz Debus und Stefan Perrey sehr leicht. Bürgermeister Peter Zabold verlieh die Trophäen. Er bedankte sich vorweg für die vorbildliche Organisation der Luhdener Freizeitfußballer mit ihrem Chef Uwe Thies, die auch Verpflegung anboten. Die bayerischen Gäste nutzten die Siegerehrung, um sich für die Gastfreundschaft zu bedanken. Neben ihrem Wimpel brachten sie als Gastgeschenk eine Menge "Goaß Moas" mit. Das war ein dunkles Bier, gemixt mit Cola und Kirschlikör. Ungewöhnlich für Norddeutsche, aber süffig. Übersetzt soll das eine "Geißen-Maß" bedeuten. Es soll denen, die es probieren, auf die Sprünge helfen. Hier die Endplatzierung aller Mannschaften: 1. Doppelkopffreunde Luhden, 2. Freizeitkicker TuS Rehren A.O., 3. TSV Ahnsen, 4. Dachbau Vogl, 5. FC Fussi, 6. FFC Luhden Kids, 7. FFC Luhden, 8. THW Bückeburg, 9. TusG Rolfshagen, 10. Fa. Honebein Luhden.




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