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Lückenschluss im Siedlungsbereich soll möglich sein / Firma am Schacht benötigt mehr Stellfläche

Lüdersfeld ordnet Bauflächen neu

Lüdersfeld. Um Baulücken in Vornhagen schließen zu können, hat der Rat Lüdersfeld für die Ergänzung der Innenbereichssatzung gestimmt. Auch die Änderung des Bebauungsplans für die Schachtanlage Lüdersfeld ist auf den Weg gebracht worden. Der Aufstellungsbeschluss und die Beschlüsse zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurden gefasst. Matthias Reinold vom gleichnamigen Planungsbüro hat dem Gemeinderat die Eckdaten erläutert.

So sei es für die Baulücken in Vornhagen einfacher, die Innenbereichssatzung entsprechend anzupassen, weil dies der Gemeinde erspare, einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Satzung ließe außerdem mehr Gestaltungsspielraum zu. Die besagten Grundstücke liegen zwischen den Adressen Vornhagen 38 und Vornhagen 39.

Das Besondere an den sechs Baugrundstücken, die aus den heutigen landwirtschaftlichen Flächen geschnitten werden können, ist die Größe. Sie sollen alle rund 1200 Quadratmeter groß sein. Wie Reinold ausführte, solle so eine „gewisse Offenheit“ erzielt werden und sich die Zuschnitte an den bereits vorhandenen Höfen anpassen. Die Frontbreite der Grundstücke soll bei 25 Metern liegen. Die Grundstücke seien sehr tief, sagte Reinold. Dennoch könne nicht in Doppelreihe gebaut werden, um Auswüchse zu vermeiden. Außerdem soll die Zahl der Wohnungen pro Gebäude auf drei begrenzt werden.

Die Änderung des Bebauungsplans für die Schachtanlage, die ebenfalls vom Rat genehmigt wurde, resultiert aus den Wünschen von Eigentümer und Nutzer, die auch die Kosten dafür tragen werden. Die Schachtanlage wird momentan vom Autokontor Bayern betrieben, das dort das Management von Fahrzeugflotten betreibt. Wie Reinold und Lüdersfelds Bürgermeister Wilfried Schröder (CDU) berichteten, soll die plane Fläche komplett für Stellflächen genutzt werden. Die Grünstreifen am Rand der Böschung sollen deshalb über die derzeitigen Ränder hinaus ausgeweitet werden, sodass der Platz auf dem Gelände besser ausgenutzt wird. Die Ausgleichsflächen werden verschoben. „Wir stehen mit dem Aufstellungsbeschluss noch ganz am Anfang“, sagte Reinold. Erst danach könne mit der Firma ins Detail gegangen werden. Der Planer nimmt an, dass bis zu 6000 Quadratmeter Ausgleichsfläche an anderer Stelle angelegt werden müssen.bab




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