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Koordinationskreis hat Vorbereitungen abgeschlossen / Bundesbeauftragter als Referent

"Lokales Bündnis für Familie" wird gegründet

Obernkirchen (sig). Jetzt wird es ernst mit dem "Lokalen Bündnis für Familie" in Obernkirchen. Der mit der Vorbereitung befasste Koordinationskreis, der von Dörte Worm geleitet wird, trifft sich seit einem Jahr monatlich einmal. Die Vorarbeiten sind so weit abgeschlossen, dass der eigentlichen Gründung der neuen Aktionsgemeinschaft in Obernkirchen nichts mehr im Wege steht. Der offizielle Startschuss soll einer Veranstaltung vorbehalten bleiben, die am Dienstag, 5. Juni, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum "Rote Schule" beginnt.

Diese Mitglieder des Koordinationsrates konnten Einsicht nehmen

Von diesem Zeitpunkt an soll das lokale Bündnis auf eine breitere Basis gestellt werden. Dafür ist es notwendig, dass sich mehr Männer und Frauen an der anstehenden Arbeit zum Wohle der Familien in der Bergstadt beteiligen als bisher. Es ist das hehre Ziel des Koordinationskreises, Obernkirchen zur familienfreundlichsten Stadt im Schaumburger Land zu machen. Bis dieses Vorhaben erreicht wird, ist allerdings noch etliches zu tun. Noch gibt es viele Gründe, weshalb junge Familien Barrieren spüren und sich mit Schwierigkeiten herumschlagen müssen, die nicht nur bürokratischer Art sind. Das beginnt schon bei der Wohnungssuche, bei der sie nicht selten zu hören bekommen: "Kleine Kinder und Tiere sind bei uns unerwünscht. Die machen Lärm und Schmutz." Eine solche Einstellung ist ebenso unerfreulich und unerwünscht wie Defizite bei der Erziehung und Betreuung von Kindern. "Hier in unserer Stadt entscheidet sich, ob Familien ein lebenswertes Umfeld haben, Kinder und Jugendliche eine gute Ausbildung in Schule und Beruf erhalten, sich Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren lassen", heißt es in der Einladung des Koordinationskreises zur Gründungsveranstaltung. Diese Zusammenkunft soll Chancen eröffnen, auch Unternehmen, Vereine, Verbände, die Kirche und andere Gemeinschaften und Organisationen in das lokale Bündnis einzubinden. Auch engagierte Einzelpersonen sind willkommen. Bei der Gründung will der Koordinationskreis seine Ideen vorstellen zur Verbesserung der Situation von Familien in der Bergstadt. Die Teilnehmer wiederum können ihre Vorstellungen den Organisatoren unterbreiten und auch mit Karten auf Pinnwänden befestigen. Wichtige Themen sind die Kinderbetreuung, die Jugendarbeit, die Freizeitangebote, die Arbeitswelt und die Stärkung der elterlichen Kompetenz. Über die Ziele und Aufgaben lokaler Bündnisse aus der Sicht des zuständigen Bundesministeriums spricht am 5. Juni in der "Roten Schule" der Bundesbeauftragte Jürgen Hierschauer aus Bonn. Neben derörtlichen Koordinatorin Dörte Worm wird auch noch als Schirmherr Bürgermeister Oliver Schäfer beim Gründungstreffen das Wort ergreifen. Der zurzeit im Druck befindliche "Rote Faden" für Familien wird an diesem Tag vorliegen. Er soll an Kindergärten und an der Grundschule verteilt werden. Ausgelegt werden weitere Exemplare bei der Stadtverwaltung, in der Info-Galerie sowie bei der Sparkasse und bei der Volksbank.



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