weather-image
30°
Süntelturm, Hinweisschilder und Platz der Generationen sind dabei

Lokale Arbeitsgruppe befürwortet drei mündersche Projekte

Bad Münder (jhr). Zufriedene Mienen bei den Teilnehmern der jüngsten Sitzung der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) der Leader-Region Östliches Weserbergland: Zehn neue Projekte lagen zur Beschlussfassung vor, alle wurden von den Mitgliedern einstimmig befürwortet.

Beliebtes, aber sanierungsbedürftiges Ausflugsziel: der Sünteltu

Mit dabei sind drei Projekte, die in Bad Münder besondere Beachtung finden: Neben dem „Platz der Generationen“ in Bakede und dem Vorhaben des Kur- und Verkehrsvereins, an drei Stellen in der Stadt große Schilder zur Steigerung der touristischen Außenwirkung aufzustellen, auch die Sanierung des Süntelturms. Der 1899 errichte Aussichtsturm gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt. „Beim Süntelturm erlebt man es immer wieder, dass ihn nicht nur die Einwohner der Stadt kennen, sondern ihn auch viele Gäste von außerhalb als Ausflugsziel schätzen“, erläuterte Bürgermeisterin Silvia Nieber.

Im vergangenen Jahr wurden Feuchtigkeitsschäden im Naturstein-Mauerwerk festgestellt. Der 25 Meter hohe Turm besteht aus Sandstein, die Verfugung ist teilweise nicht mehr vorhanden. Um kurzfristig Schäden abzuwenden, wurden im vergangen Jahr die untersten fünf Meter des Mauerwerks verpresst und neu verfugt – um den Turm aber dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit und damit vor Schäden durch Wasser und Frost zu sichern, sollen auch die weiteren 20 Meter bis zur Turmspitze saniert werden. „Ohne diese Maßnahme ist ein langsamer Verfall des Turms die zwangsläufige Folge“, so Nieber. Die Gesamtkosten für die Arbeiten in Höhe von rund 81 600 Euro sollen von Stadt und Landkreis sowie zu 50 Prozent durch EU-Mittel getragen werden.

Während des Treffens verständigten sich die Teilnehmer auch darauf, das Regionalmanagement für die Periode 2010 bis 2013 erneut extern zu vergeben. Bislang wird die Leader-Region von der GfL Hameln betreut, die Teilnehmer machten deutlich, dass sie mit der Arbeit des Planungsbüros unter der Regie von Heiko Wiebusch und Ellen Pukall sehr zufrieden sind. Allerdings wird – soll das Regionalmanagement nicht durch Mitarbeiter einer beteiligten Kommune oder des Landkreises geleitet werden – eine europaweite Ausschreibung notwendig. Bei der Vorbereitung des Ausschreibungsverfahrens soll der Landkreis unterstützend eingreifen.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare