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„Checkpoint“ hat künftig 60 Quadratmeter zusätzlichen Platz / Raucherraum neu

Lindhorsts jüngstes Café expandiert

Lindhorst (gus). Lindhorsts jüngstes Café hat offenbar einen perfekten Start hingelegt. Ein Dreivierteljahr nach der Eröffnung des Cafés „Checkpoint“ hat sich Betreiber Kai Zelonczewski zur Erweiterung des Betriebs entschieden.

Kai Zelonczewski am neuen Tresen.  Foto: gus

Die Geschäfte sind gut gelaufen, speziell Pendler nehmen die frühen Öffnungszeiten nach Worten Zelonczewskis bestens an. Auch deshalb hat der Lindhorster nun zusätzlich das benachbarte Ladenlokal an der Kirchstraße „in Beschlag genommen“.

Die Folge: Das Café ist um 60 Quadratmeter Grundfläche gewachsen. Im vorderen Raum, dem alten Tresenbereich, finden nun Raucher Platz. Und sie können zusätzlich zu Stehtischen auch Sitzplätze nutzen. Der Übergang vom neuen Tresen zum „Raucherabteil“ ist per Rampe auch mit Blick auf die Bedürfnisse von Gehbehinderten realisiert worden. Zusätzlich hat Zelonczewski eine behindertengerechte Toilette installiert.

Dort, wo jetzt der Tresen steht, gibt es ebenfalls Sitzplätze. Dies hat nach Worten des Betreibers den Vorteil, dass die Kunden das Frühstück (oder welche Mahlzeit auch immer), die sie gerade im „Checkpoint“ gekauft haben, auch im Lokal verzehren können. Der Wechsel vom Stehcafé hin zur Sitzgastronomie ist auch der Grund, dass Toiletten eingerichtet werden mussten – dies schreibt der Gesetzgeber vor.

Und es gibt weitere Neuerungen: Auch an Sonntagen öffnet Zelonczewski sein Café. Von 9 bis 12 Uhr sind Brot, Brötchen, Kaffee, Zeitungen und weitere Waren erhältlich. Bestellungen sind seit einiger Zeit auch möglich, dann liefert der „Checkpoint“ ins Haus. Wer möchte, kann das Café oder einen Raum darin auch für Feiern mieten.

Dass der gute Start in die Selbstständigkeit mit der für 2011 geplanten Sanierung der Bahnhofstraße einen nachträglichen Dämpfer erleiden könnte, befürchtet Zelonczewski nicht. Zum einen sei sein Betrieb auch über die Kirchstraße zu erreichen. Außerdem rechnet er wegen des Umbaus des Marktplatzes mit neuen Kunden.

„Die Bauarbeiter können hier frühstücken“, so Zelonczewski. Speziell der Raucherraum biete sich an, zumal es eine vergleichbare Möglichkeit zum Speisen für Nikotinkonsumenten in der Umgebung nicht gebe. Und dass alle Kunden wegbleiben, damit rechnet der Cafébetreiber ohnehin nicht. Auch Lehrer und Schüler zählten zur Stammkundschaft. Pendler, die früh losmüssen, haben ohnehin keine andere Gelegenheit, in Lindhorst ihre Zeitung zu kaufen.

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