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„Bürger für Bückeburg“ stellen Kommunalwahl-Programm vor / Zehn Kandidaten

Liebenswerte Stadt erhalten

BÜCKEBURG. „Wir wollen unsere leistungsfähige und liebenswerte Stadt erhalten und stärken“, haben die „Bürger für Bückeburg“ (BfB) ihrem zur Kommunalwahl formulierten Programm vorangestellt. Wir Ratsherr Raimund Leonhard während der Programmvorstellung ausführte, soll das vor allem mit jungen Frauen und Männern gelingen.

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Autor:

Herbert Busch

Für die Wählervereinigung bewerben sich insgesamt zehn Personen für einen Sitz im Bückeburger Stadtrat; außer Leonhard kandidieren Suzan Bucinca, Lisa Götting, Christian Götting, Dr. Achim Kinnewig, Janina Kobitzki, Dieter Nilius, Jonas Martin Rettinger, Niklas Alexander Rettinger und Hendrik Runge. Runge geht stellt sich auch für den Ortsrat Meinsen-Warber zur Wahl.

„Aufgrund neuer Herausforderungen und Aufgaben müssen alle Kräfte gebündelt werden. Kinder und Jugendliche müssen besonders gefördert werden. Hierzu werden wir den Stellenwert des freiwilligen Helfers entscheidend ausbauen“, hält das Programm an prominenter Stelle fest. Interkommunale Zusammenarbeit, Gebäudemanagement, Vereinbarung eines Energiebudgets für Nutzer öffentlicher Einrichtungen, Übernahme von Patenschaften für stadteigene Flächen und Sporteinrichtungen werden als weitere Stichpunkte genannt.

Die Kosten sollen durch verantwortungsbewusstes Einbinden von Mitarbeitern und Partnern reduziert, Ehrenamt und Vereinsarbeit sollen gestärkt, Brauchtum und Tradition durch Verzahnung mit den Ortsteilen gefördert werden. Mit Blick auf die familien- und bürgerfreundliche Stadt fordert die Vereinigung den Ausbau der Angebote für Kinderbetreuung, Schulen, Freizeit und günstiges Bauland. Sichere Wege zu Schulen, Kindergärten und eine verkehrsberuhigte Fußgängerzone sind der BfB ein besonderes Anliegen.

Gemeinsam mit den Behörden will sie Maßnahmen einleiten, die Beiträge zu einem sauberen und sicheren Bückeburg leisten. Darüber hinaus stellt sie fest: „Soziale Betreuung der Kinder in öffentlichen Einrichtungen muss mit den Kostenträgern transparent koordiniert werden.“

Im Bereich „Wirtschaft und Tourismus“ mahnt BfB die Verwendung der günstigen Rahmenbedingungen für Betriebe, Handel und Gewerbe als Grundlage der Bauleitplanung an. Zudem soll Bückeburg als Kulturzentrum weiterentwickelt werden. „Hierzu müssen alle örtlichen Veranstalter, Ortsteile, Bundeswehr und Verwaltung in ein gemeinsames Marketingkonzept eingebunden werden“, heißt es im Wahlprogramm, das auch Camping, Radwege und die Neugründung einer Jugendherberge als mögliche Tourismus-Magnete erwähnt.

Freies WLAN in der Innenstadt und im Bergbad seien heute Standard. Sowie: „Ein parteiübergreifendes Konzept zur Einbindung der Jägerkaserne und des Krankenhausgeländes in die Bauleitplanung ist unter Beteiligung der Grundstückseigentümer zeitnah umzusetzen.“

Leonard machte im Präsentationsgespräch überdies deutlich, sich für die Öffnung von Bundeswehrsportplätzen und -hallen für zivile Vereine und Gruppen stark machen zu wollen. Des Weiteren strebt der 73-Jährige eine Aufstockung des Ordnungsamtspersonals an, um die Kontrolle des ruhenden Verkehrs und des Geschehens in der Fußgängerzone zu erhöhen.

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