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Lichterfest mit rekordverdächtigen 2000 Besuchern

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Autor:

Christoph Huppert

Knapp 2000 Gäste genossen einen herrlichen Abend im Kurpark. Möglich gemacht haben das wieder einmal Dieter Kölle und seine Truppe vom Kur- und Verkehrsverein (KVV). Dass der sein 90-jähriges Bestehen feiert, davon kündete eine auf der Wiese am Hang des Parks ausgelegte farbige Lichterschrift.

„Ohne die Jugendfeuerwehr wäre die Illumination der Wege gar nicht möglich gewesen“, lobte auch Günther Bargmann, der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des KVV. Unter der Leitung des stellvertretenden Jugendfeuerwehrchefs Christoph Sokol hatten die Jugendlichen der Wehr mehrere Hundert bunte Lichter entlang der Wege ausgelegt.

Sehr anmutig und mit einem Hauch Poesie auch die sechs elfenhaften Stelzenläuferinnen des Kinder- und Jugendzirkus BIKonelli, die als „walking acts“ die Besucher verzauberten.

Während sich KVV-Chef Kölle beim Ausschank am leider einzigen Bierwagen verausgabte, blieb „Aufsicht“ Klaus Kork, bekannt als Söltjer und Osterhase, weitgehend arbeitslos. „Bierleichen gibt’s hier bei uns nicht, die Leute sind alle vernünftig und warten aufs traditionelle Feuerwerk.“

Doch bevor das startete, konnten Bürgermeister Hartmut Büttner und seine Frau sowie die vielen anderen Gäste, die sich um die Konzertmuschel drängten, erst einmal die beschwingten Klänge der Alvesroder Deistermusikanten genießen. Das gut 40 Musiker starke Orchester unter der Leitung von Jack Watorowski beeindruckte vor allem den zweieinhalbjährigen Finn, der vor der Bühne angesichts der Musik und Lichterpracht Mund und Ohren aufsperrte.

Dass das Lichterfest nicht nur etwas für ältere Semester ist, sondern auch für jüngere Leute durchaus seinen Reiz hat, bewiesen die Teenager Louis, Paula, Timm und Janice, die bei Döner und Pizza ihren Spaß hatten. Dann, gegen 22 Uhr, drängte alles Richtung Wiese, um den großen Moment nicht zu verpassen, wenn das Feuerwerk gezündet wird. Die Feuerwerkerei Manhart aus Hülsede hatte wieder – diesmal zu Klängen von 70er Jahre Musik – einen spektakulären Feuerzauber inszeniert. Minutenlang krachte und zischte es, stiegen prächtige Feuerwerksraketen in den Nachthimmel empor, und setzten dem gelungenen Lichterfest 2016 die Krone auf. „Wie schön, nach dem verregneten Fest im vergangenen Jahr, diesmal ein Lichterfest der Extraklasse mit Rekordbesuch zu verzeichnen“, freute sich Bürgermeister Hartmut Büttner. Und Günther Bargmann versprach, dass der KVV alle Spuren des Spektakels pünktlich zu den sonntäglichen Kurkonzerten beseitigt haben werde – er hat Wort gehalten.



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