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Phänomen führt zu Anrufen bei der Polizei

Lichter am Nachthimmel nicht von Außerirdischen

Minden/Bückeburg (mt/sk). Eine seltsame Lichterscheinungüber Minden in der Nacht von Samstag 13., auf auf Sonntag, 14. Oktober, hat zu gleich mehreren Anrufen besorgter Bürger bei der Polizei Minden geführt. Um es vorweg zu nehmen: Die Beamten haben keine Hinweise darauf, dass es sich bei der Erscheinung am Himmel um ein unbekanntes Flugobjekt (UFO) gehandelt hat.

Lichter hätten sich am Samstag, gegen Mitternacht, von Bückeburg nach Minden bewegt, erklärte gestern Hartmut Saak. Zusammen mit seiner Frau und dem Nachbarn habe er rund eine Viertelstunde lang die Erscheinung beobachten können. "Insgesamt zehn Lichter in einem ,Block' waren das und man hatte dabei den Eindruck, als ob sie langsam schwebten", erinnert sich der Zeuge. Die besagten Lichter sollen fast so schnell gewesen sein, wie ein Hubschrauber. Aus diesem Grund rief der Mindener zunächst bei den Bückeburger Heeresfliegern an, um sich bei ihnen nach dem Phänomen zu erkundigen. Aber dort habe niemand etwas von den Vorgängen mitbekommen, wundert sich Saak. "Dabei sollten die doch eigentlich immer wissen, was am Himmel geschieht." Mehr Erleuchtung in diesem Fall brachte dann ein Anruf bei der Mindener Polizei. Ein Beamter der Wache bestätigte Saak, dass auch er das Himmelslicht beobachtet habe - allerdings nicht wisse, wie es zu der Erscheinung gekommen sei. Nach den Recherchen von Ralf Steinmeyer, Pressesprecher der Mindener Polizei, hat die Himmelserscheinung allerdings einen ganz simplen Grund: "In der Zeit, als die Lichter beobachtet wurden, fanden Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 482 statt." Dabei habe die Polizei die Kontrollstellen mit starken Strahlern des Technischen Hilfswerks (THW) ausgeleuchtet - "Power Moon" nennt sich das außerirdisch anmutende System. Saak warübrigens nicht der einzige, den die mutmaßlichen UFOs zum Anruf bei der Polizei veranlassten. Nach Auskunft Steinmeyers hat sich auch noch ein russlanddeutscher Anrufer gemeldet.



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