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Denkmalschutz: Der Landkreis zieht eine Bilanz / Finanzen bündeln und Fachleute vernetzen

"Lichtblick der Denkmalpflege in Niedersachsen"

Obernkirchen/Landkreis (rnk). Denkmäler verlangsamen die Zeit und prägen das Bild der Heimat, führte Kreisrätin Eva Burdorf bei der Präsentation der Broschüre "Denkmalpflege im Schaumburger Land" aus: "Wenn wir unsere Geschichte kennen, können wir Entwicklungen nachvollziehen." Der Landkreis sei bei der Denkmalpflege ein Lichtblick in Niedersachsen. Eine Bewertung, die Sigmund Graf Adelmann als Vorsitzender der "Schaumburger Landschaft" nur unterstreichen konnte: Nirgendwo im Bereich der Denkmalpflege sei landesweit in den letzten Jahren so viel geschehen wie im Landkreis. Bei der Ursachenforschung verwies Adelmann auf drei tragende Punkte. So habe man in Zeiten knapper Kassen die Finanzen von EU, Land und Landkreis gebündelt, die zuständigen Denkmalschutzbehörden mit Ehrenamtlichen, Architekten und Denkmalschutzbeauftragten vernetzt und die Denkmäler und Kulturlandschaften zudem als Quelle regionaler Identität begriffen.

Das Vierständerfachwerkhaus einer kleinen Hofstelle in Wennenkam


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