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GS 250 und GS450h: Grand-Touring-Limousinen aus dem fernen Osten

Lexus liebt das komfortable Reisen: Zwei GS-Modelle mit neuem Schub

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Autor:

Burkhard Assmus

GS stand in den siebziger und achtziger Jahren beim französischen Autohersteller Citroën für „Grande Série“. Wer so ein Modell heute noch sein Eigen nennen darf, ist gewissermaßen ein GP, ein Glücks-Pilz. Der Hersteller Lexus hat sich den Initialen GS auch angenommen. Wer diese Baureihe fährt, immerhin schon in der vierten Generation, ist auch ein GP.

Zwei neue GS-Modelle bringt Lexus ab sofort in den Handel: den 250 und den leistungsstarken Spitzenkandidaten 450h mit Vollhybridantrieb. Auffällig ist vor allem die neu gestaltete, frecher wirkende Frontpartie. Und innen geht’s geräumiger zu als bislang. Fahrer und Beifahrer profitieren von mehr Beinfreiheit und bis zu 30 Millimeter mehr Kopffreiheit, während im Fond die Passagiere rund zwei zentimeter mehr Luft an den Knien haben. Dann wäre da noch der Kofferraum. Beim Modell 250 ist er um ein Drittel gewachsen, beim Topmodell aufgrund eines neuen Batteriepaketes und besserer Nutzung sogar um die Hälfte. Mit anderen Worten: endlich urlaubsreif, dieses Auto.

Der GS 450h profitiert von einer umfassenden Weiterentwicklung seines gesamten Antriebs, die ihm bei kraftvollen Fahrleistungen auf dem Niveau von V8-Modellen einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch sowie niedrigere Emissionen bescheren. Mit einer System-Gesamtleistung von 254 kW (345 PS) beschleunigt er in 5,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Dabei soll er laut Herstellerangaben im Schnitt 5,9 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Für so einen Kraftprotz ein höchst annehmbarer Wert.

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Was bleibt zu kritisieren? Nun ja, zum Beispiel wäre da die Tatsache, dass zumindest der GS 250 – ohne Frage verbrauchsgünstig und enorm komfortabel auf der Straße unterwegs – ein wenig mehr Pep vertragen könnte. Der 2,5-Liter-V6 ist ja kein kleines Motörchen, aber mit dem immensen Leergewicht des Lexus hat er doch schon seine Mühe. Fürs Cruisen reicht es allemal, für einen Kavaliersstart an der Ampel ganz sicher nicht. Ein Ausschlusskriterium wäre dieser kleine Makel am schicken Lexus jedoch kaum, denn insgesamt beschert das Fahrzeug seinem Fahrer und allen weiteren Insassen ein genussvolles Fahrerlebnis. Und wer mehr Schub einfordert, muss eben tiefer in die Tasche greifen und ordert sich die Topversion GS 450h F Sport. Unter deren Haube ist das „Lexus Dynamic Handling System“ mit der dynamischen Hinterradlenkung DRS, der variablen Lenkuntersetzung VGRS und der elektrischen Servolenkung EPS aufwendig miteinander vernetzt, um sämtliche dynamische Parameter für jedes Rad einzeln zu regeln. Das Ergebnis ist ein agiles Fahrverhalten. Fast schon ein Renner.

Bleibt der Preis: Ab 45 200 Euro gibt’s den kleinen GS 250.

Die Frontpartie der neuen GS-Generation unterscheidet sich deutlich von der des Vorgängers. Die gepfeilte Optik erscheint aggressiver.

Foto: we



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