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Zweijährige informationstechnische Berufsausbildung an der Eugen-Reintjes-Schule

Lernen in Theorie und Praxis

HAMELN. Seit dem Schuljahr 1991/92 gibt es an der Eugen-Reintjes-Schule an der Breslauer Allee in Hameln die „Zweijährige Berufsfachschule für Informationstechnische Assistentinnen/Assistenten“ (B7I).

Projektarbeit im 2. Ausbildungsjahr FOTO: Alfred Rose/PR

Nach der Ausbildung, die eine vierwöchige praktische Ausbildung in einem Betrieb/Unternehmen einschließt, können die Schülerinnen und Schüler Aufgaben in verschiedensten Bereichen der Datenverarbeitung ausführen. Nach bestandener Prüfung sind sie Staatlich geprüfte Informationstechnische Assistenten.

Bisher gab es schon etliche weibliche Absolventinnen. Eingangsvoraussetzung für die Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten (B7I) ist der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Nach erfolgreichem Abschluss kann man direkt die Klasse 12 der Fachoberschule Technik (zum Beispiel an der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln) absolvieren, welche die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule beinhaltet. Die Ausbildung wird mit einer schriftlichen und einer fachpraktischen Prüfung sowie einer Projektarbeit mit einer berufstypischen Aufgabenstellung abgeschlossen.

Schülerinnen und Schüler im zweiten Ausbildungsjahr programmieren innerhalb eines Projektes in Gruppenarbeit eine Online-Chat-Software, bestehend aus einer Datenbank und einem Webserver mit Chat-Seite. Dabei werden die Scriptsprachen PHP und Javascript sowie die Hypertext-Auszeichnungssprache HTML eingesetzt.

Im Rahmen ihrer Projektarbeit planen und installieren Schüler der Abschlussklasse in Partnerarbeit ein Computernetzwerk mithilfe der WLAN-Technologie (drahtlose Vernetzung) und ein weiteres Netzwerk mit der Powerline-Technologie (Vernetzung über die Steckdose). Beide Technologien werden bezüglich ihrer Praxistauglichkeit getestet, ihre Vor- und Nachteile erarbeitet und in einer Projektdokumentation gegenübergestellt.

Im zweiten Ausbildungsjahr wird eine praktische Ausbildung von vier Wochen Dauer in einem Betrieb durchgeführt. Bei entsprechendem Engagement innerhalb der praktischen Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich für einen späteren Arbeitsplatz im Betrieb zu empfehlen.

Informationstechnische Assistentinnen/Assistenten werden in Industrie, Handel oder Handwerk in der Systemelektronik, Anwendungsentwicklung, Schulung und Netzwerkintegration eingesetzt.

Interessenten, die sich über diesen Ausbildungsgang informieren wollen, können dies bei der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln unter der Rufnummer 0 51 51/ 98 94 01, der E-Mail-Adresse „verwaltung@ers-hameln.de“ und der Internetadresse „http://www.ers-hameln.de“ tun. Anmeldeschluss für das neue Schuljahr ist der 20. Februar. In begründeten Fällen kann eine verspätete Anmeldung berücksichtigt werden.

Für persönliche Gespräche steht Fachlehrer Alfred Rose am Freitag, 9. Februar, im PC-Raum 009 von 13.30 Uhr bis 18 Uhr zur Verfügung.PR

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