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Leitstelle soll im August starten

Landkreis. Niedersachsens erste kooperative Regionalleitstelle soll im Juli in Hameln den Probebetrieb aufnehmen. Am 1. August werde der "Echtbetrieb" beginnen, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit.

Die Einrichtung werde die Einsätze der Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont/Holzminden und Nienburg/Schaumburg sowie von Feuerwehr und Rettungsdiensten in den Kreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden - also ausdrücklich nicht für Schaumburg und Nienburg, die dafür zusammen eine interne Zweierlösung anstreben - koordinieren. In Göttingen unterzeichnete Minister Uwe Schünemann (CDU) am Donnerstag zudem eine Vereinbarung für eine Leitstelle in Südniedersachsen. Diese soll spätestens von Ende kommenden Jahres an die Einsätze der Polizeiinspektionen Göttingen, Hildesheim und Northeim/Osterode sowie von Feuerwehr- und Rettungsdiensten in Stadt und Landkreis Göttingen koordinieren. Zudem solle noch der Landkreis Osterode zur Teilnahme gewonnen werden. Die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten werde durch gemeinsame Leitstellen weiter intensiviert, ließ Schünemann erklären. Sicherheit werde "unter einem Dach und aus einer Hand produziert". Die Leitstelle in Göttingen wird für knapp 780 000 Bürger, die Leitstelle in Hameln für 526 000 Niedersachsen zuständig sein.




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