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WIR beklagt Untätigkeit der Stadtverwaltung

"Leider ist bis jetzt nichts passiert"

Bückeburg. Bei der letzten Mitgliederversammlung der politischen Gruppierung "WIR für Bückeburg" standen aktuelle und künftige Themen der Ratspolitik auf der Tagesordnung.

WIR-Vorsitzende Elke Herger konnte unter anderem Richard Wilmers, Kreisvorsitzender von "WIR für Schaumburg", und die Kreistagsabgeordnete und Ratsfrau Edeltraut Müller begrüßen. Edeltraut Müller bedauerte, dass ihre Eingabe vom 8. Juli 2007 mit der Bitte, eine weitere Krabbelgruppe einzurichten, bis heute von der Stadtverwaltung nicht beantwortet worden ist. Der Bedarf für eine weitere Krabbelgruppe sei gegeben. "18 Kinder im Alter von einem Jahr bis zu drei Jahren stehen auf der Warteliste - genug, um eine zusätzliche Gruppe einzurichten, die ohnehin nur zwölf Kinder von der Warteliste aufnehmen könnte", äußerte Müller und kündigte an, einen weiteren Vorstoß zu unternehmen. Weiter hat sich die Bückeburger WIR-Gruppe vorgenommen, den Behinderten-Beirat mit dem Ziel zu unterstützen, dass dieser auch Sitz- und Stimmrecht in den Ratsgremien erhält, in denen die sozialen Belange von Behinderten behandelt werden. WIR-Vertreter räumten zwar ein, dass es schon einige Erleichterungen für behinderte Menschen gebe, von Barrierefreiheit könne aber noch nicht gesprochen werden. Eine intensive Diskussion wurde auchüber die Schulwegsicherheit für die Grundschulkinder geführt. Bereits 2002 habe es eine Schüler- und Elterninitiative gegeben, die Schulwege zur Grundschule Am Harrl sicherer zu machen. Mit großem Engagement hätten sich die Grundschulkinder mit der Situation auseinandergesetzt, analysiert undkonkrete Vorschläge eingereicht. "Leider ist bis jetzt nichts passiert", bedauerte Edeltraut Müller. WIR will demnächst mit betroffenen Eltern, den Schülern, dem Stadtjugendpfleger und anderen beteiligten Personen zusammenkommen, um Möglichkeiten zur Verbesserung der Lage zu erörtern. Auch die Planungen für den Ausbau des Hafens Berenbusch wurden angesprochen. "Eine einvernehmliche Lösung kann ich noch nicht erkennen", sagte Edeltraut Müller. Wirtschaftliche Aspekte und Fragen des Umweltschutzes seien noch nicht zufriedenstellend geklärt, so Müller. Richard Wilmers schlug vor, bei einer Ortsbegehung das Gespräch mit der örtlichen Bürgerinitiative zu suchen.



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