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Ortsbürgermeister Rolf Wittich ruft das „Jahr der Generationen“ aus und springt Hans Müller zur Seite

Leichte Störungen in der Dorfgemeinschaft

Bakede (st). Die Dorfgemeinschaft ist ein Gut, dass ganz besonders im Bereich des Ortsrates Bakede-Böbber-Egestorf hoch geschätzt wird. Im vergangenen Jahr allerdings ist sie mehr als einmal auf eine harte Probe gestellt worden. Das wusste Ortsbürgermeister Rolf Wittich (SPD) auf dem Neujahrsempfang des kommunalpolitischen Gremiums im Gasthaus „Badukun“ zu berichten. Das noch junge Jahr 2011 rief Wittich zum „Jahr der Generationen“ aus.

Die 16-jährige Bakederin Annika Lüdersen sorgt für die kulturellen Pausenfüller.  Fotos: st

Die Ereignisse, die 2010 für Unruhe gesorgt hätten, seien der Schaafstall-Streit und der Bau einer Pultdachhalle gewesen – beides spielte sich im beschaulichen Ortsteil Egestorf ab. Ausdrücklich nahm Wittich noch einmal seinen Stellvertreter als Ortsbürgermeister, Hans Müller (SPD), in Schutz, der für seine Polizeirufaktion während einer Kulturveranstaltung im Schaafstall von Mäzen Ernst Jürgen Kirchertz öffentlich ordentlich Prügel bezogen hätte. Zu unrecht findet Wittich. Die Parkproblematik und die damit einhergehende Versperrung des Weges für Rettungsfahrzeuge seien bereits nach einem Ortsratsbeschluss 2008 an die Verwaltung und die Veranstalter herangetragen worden. „Warum unser Antrag von der Verwaltung ignoriert wurde? Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben“, so Wittich. Mittlerweile sei eine Regelung gefunden worden, die der Ortsbürgermeister allerdings für „zu teuer und übertreiben“ hält. Der Friede sei aber wieder eingekehrt.

Anders in Sachen Pultdachhalle: „Hier ist der Ortsrat zwischen die Mühlsteine geraten“, formulierte Wittich die unangenehme Situation, in der sich er und seine Freizeit-Politiker-Kollegen jetzt befinden. Sie sollen nämlich eine Empfehlung abgeben, ob die Stadt den Bauantragstellern für die Zuwegung zu dem Grundstück, auf dem die umstrittene Halle errichtet werden soll, eine Nutzungsgenehmigung erteilen soll – oder eben nicht. Von der Zuwegung hängt bei diesem privilegierten Verfahren die Genehmigung ab. Die Anwohner fürchten eine erhöhte Lärmbelästigung durch Lieferverkehr zur Halle. Ziel müsse es jetzt sein, schnellstmöglich „eine einvernehmliche Lösung“ herzustellen, sagte Wittich. „Der Schwebezustand muss gelöst werden.“

Alles klar sei dagegen beim Projekt „Platz der Generationen“, konnte Wittich strahlend mitteilen. „Die Finanzierung ist gesichert, die Baugenehmigungen sind da.“ Geplant sind ein Freiplatz, ein Boule-Spielfeld, ein Schachfeld und ein Fitnessparcours.

Ortsbürgermeister Rolf Wittich redet.
  • Ortsbürgermeister Rolf Wittich redet.


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