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Dank an Konrektor Rudolf Langer von Kollegen, Schülern und Bürgermeister

Lehrer inszenieren Aschenputtel

EMMERTHAL. Wenn in der Johann-Comenius-Schule in Emmerthal die Abschlussfeier ansteht, darf man Besonderes erwarten.

Autor:

Henner Kerl

So auch in diesem Jahr.

Denn zum einen überraschten die Lehrer der Abschlussklassen mit der Uraufführung einer extra für diesen Tag inszenierten Fassung von „Aschenputtel“, zum anderen wurde ein Rekord gefeiert: Erstmals können alle Absolventen der Hauptschule direkt ins Berufsleben wechseln, dank der intensiven Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit haben alle Schüler eine Lehrstelle gefunden.

Entsprechend zufrieden gab sich in der Abschlussfeier Schulleiterin Nicole Aschenbrenner. „Das ist das Ergebnis unseres guten Konzepts“, sagte sie. Dieses Konzept beruhe ebenso auf einem großen Netzwerk zwischen Lehrern, Berufsarbeit, vielen Arbeitgebern, den Eltern und den Arbeitgebern wie auf die optimale Vorbereitung der Schüler durch Betriebspraktika und Praxistagen auf das Berufsleben. Vor allem aber werde alles vom besonderen Engagement der Lehrer und der Mitarbeiter der Agentur für Arbeit getragen und zu diesem außergewöhnlichen Erfolg geführt. Einer dieser weit über das normale Maß engagierte Lehrer ist Rudolf Langer. Der Konrektor, der zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht, rückte gleich dreimal in den Blickpunkt. Erst würdigte in seinem Grußwort der stellvertretende Bürgermeister Rolf Keller den beliebten Pädagogen, dann erntete er viel Beifall als der schöne Prinz in der „Aschenputtel“-Aufführung, und schließlich bedankte sich Pia Lautenschläger als Schülersprecherin mit einer in jeder Beziehung außergewöhnlichen, weil auch so ausdrucksstarken Laudatio bei ihm. Rolf Keller kündigte weitere Ehrungen für Rudolf Langer an, der sich in den 35 Jahren seiner Tätigkeit in Emmerthal ganz besonders um die Partnerschaften mit Schulen in anderen europäischen Ländern und den Status der Johann-Comenius-Schule als Europaschule verdient gemacht habe.

Wie Schulleiterin und alle Lehrer durfte sich Rudolf Langer zum Abschluss über erfolgreiche Jahrgänge freuen. Das Gesamtergebnis von Haupt- und Realschule sei durchweg positiv, bilanzierte Nicole Aschenbrenner: Alle 57 Schüler schafften den Abschluss. Die Rektorin appellierte an sie, sich nun nicht auf dem bisher Geleisteten auszuruhen. „Sie alle können stolz sein, das Abschlusszeugnis in den Händen zu halten“, doch gemeistert sei nur die erste Etappe. „Sie haben Ihr erstes Rüstzeug erhalten, sie alle haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Nutzen Sie diese Chance und lassen Sie sich durch etwaige Misserfolge nicht entmutigen!“ Diese Empfehlungen gab auch Pastor Frank Reunig als Vertreter der Kirchen den Schülern in der Feierstunde in der kleinen Kultur(n)halle in Kirchohsen mit auf den weiteren Lebensweg.




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