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Von Rap bis Handglocke: Erfrischend ungewöhnliches Konzert der Grundschule Niedernwöhren

Lego-Kran und Barbie-Kleid – alles durcheinander

Niedernwöhren (gus). Äußerst melodisch, rhythmisch und alles andere als gewöhnlich ist es beim Weihnachtskonzert der Grundschule Niedernwöhren zugegangen. Die Schüler trugen in unterschiedlichen Zusammensetzungen ein abwechslungsreiches Repertoire vor.

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Auf dem Liedzettel standen sowohl gemeinsam gesungene Stücke, komplexere Arrangements für ganze Klassenverbände, aber auch Lieder für Solisten und kleinere Instrumentalgruppen. So spielten Pauline Meyer und Adriana Siedenberg als Gitarrenduo den Weihnachtshit „Jingle Bells“, und Leon Sebening zeigte am E-Piano, dass „Last Christmas“ nicht nur dann gut ankommt, wenn George Michael es singt.

Noch ungewöhnlicher geriet der Auftritt der Handglocken-AG, die in der restlos belegten Turnhalle ebenfalls „Jingle Bells“ und außerdem „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ interpretierte. Eine musikalische Bildergeschichte brachten die Klassen 2a und 2b gemeinsam auf die von der Gemeinde Wiedensahl gestiftete Bühne.

Besonders viel Beifall erntete die Klasse 3a für ihr „Rhythmical“, eine Art Weihnachtsrap. Darin wünschten sich die Jungen und Mädchen Dinge wie einen Lego-Kran, ein Trampolin und ein Barbie-Kleid ebenso wie Schneeflocken. Und zwar alles fein im Rhythmus, bis irgendwann alle „durcheinander wünschten“ – ein Hauch von Weihnachtsstress kam auf, der sich flugs mit dem lauten Ruf „Endlich Weihnachtszeit!“ verflüchtigte.

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  • Die Handglocken-AG unter der Leitung Thomas Eickhoffs lässt die Glocken klingen. Fotos: gus

In der Klanggeschichte „Weihnachtszauber“ trugen die Schüler der Klasse 3b mit Worten und mit Instrumenten vor, wie der kleine Paul das Schöne am Weihnachtsfest kennenlernt.

Die Klasse 4b entführte das Publikum in die Welt der internationalen Weihnachtssongs: „Mary’s boy child“, „Feliz Navidad“ und „We wish you a merry Christmas“ erklangen.

Den Vor-Schlusspunkt bildete das Weihnachtsmusical „Ein Weihnachtsbaum für alle“, vorgetragen von der Klasse 4a. Und mit einem traditionellen Lied endete das Konzert: „O Tannenbaum“ durften Schüler und Zuhörer wieder gemeinsam singen.

Schulleiterin Jutta Roth hatte eingangs erklärt, alle Beteiligten könnten stolz sein, dass eine verhältnismäßig kleine Schule einen solchen Musikabend auf die Beine stellt. Sie lobte die jungen Musiker für deren Übungsfleiß, hob aber auch den musikalischen Leiter Thomas Eickhoff hervor, dessen Handschrift mal wieder unübersehbar war.



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