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Grundschüler führen Wichtel-Geschichte auf / Spenden für Weihnachtshilfe und Wunschbaum

Leere Hände werden zur Nebensache

Meerbeck (gus). Die Grundschule Meerbeck hat sich in der zurückliegenden Adventszeit ausgiebig mit dem Sinn des Weihnachtsfestes auseinandergesetzt: anderen Menschen Freude zu bereiten. Zum einen spendeten die Schüler für wohltätige Zwecke, zum anderen führten sie bei ihrer Weihnachtsfeier ein Stück mit pädagogisch wertvollem Inhalt auf.

Der Weihnachtsmann hat in Meerbeck auch seine fleißigen Helfer beschenkt. Foto: gus

Beim Spendenlauf hatten die Jungen und Mädchen im Herbst 1124 Runden auf dem Dorfteichgelände absolviert und dafür von den Sponsoren, die sie vorher ausgesucht hatten, rund 1900 Euro erhalten. Das Geld wurde geteilt: Eine Hälfte soll in neue Pausenspielgeräte investiert werden. Die andere Hälfte wurde gespendet.

Für 330 Euro kaufte die Schule Spielzeug für die Aktion Wunschbaum. Weitere 600 Euro kamen in den Topf der Aktion Weihnachtshilfe. Schulleiterin Bernadette Menzel erklärte, dass die Schüler wissen sollen, dass es auch in ihrer unmittelbaren Umgebung Menschen gibt, denen es nicht so gut geht, wie ihnen selbst.

Am letzten Schultag verabschiedeten sich die Jungen und Mädchen bei einer Feier voneinander. Einige Schüler führten die Geschichte von den Weihnachtswichteln und ihrem Wunschzettel auf. Der müde Weihnachtsmann wollte seine emsigen Helfer am Christfest ebenfalls für deren Arbeit belohnen. Da er aber zuerst die Kinder beschenken musste, sollten die Wichtel ihre Wünsche aufschreiben.

Am nächsten morgen entdeckten die sieben Weihnachtswerkstatthelfer eine große Kiste mit gelben Sternen und einer Schleife. Beim Öffnen fanden sie ihre sämtlichen Wunschobjekte darin – vom spannenden Buch über die neue Zipfelmütze bis hin zum Skateboard.

Nur Wichtel „Moxi“ stand mit leeren Händen da. Er hatte sich etwas gewünscht, dass nicht auszupacken ist: Mehr gemeinsame Zeit zum Schlittenfahren und sonstigen Aktivitäten. Damit hatte „Moxi“ eine weitere wichtige Funktion des Weihnachtsfestes aufgetan. Und die leeren Hände beim Geschenkeauswickeln wurden zur Nebensache.

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