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Lebhaft und kontrovers diskutiert

HAMELN. Anlässlich des Europatages waren die Mitglieder des Landtages aufgerufen, Institutionen ihres Wahlkreises zu besuchen.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (2. v. re.) in der Elisabeth-Selbert-Schule. FOTO: Dr. Anja Schmidt/PR

Da die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Barbara Otte-Kinast, aus dem Landkreis kommt, bot sich ein Besuch der Elisabeth-Selbert-Schule an. Zunächst hielt die Ministerin vor den Schülern des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Ökotrophologie, sowie vor Lernenden der Berufsfachschule Agrarwirtschaft und Auszubildenden der Landwirtschaft einen Vortrag über die Situation der Landwirtschaft in Niedersachsen. Auch die Zukunftsperspektiven und Pläne der Politik stellte sie vor. Dabei versprach sie, die Bedeutung Europas im Fokus des politischen Handelns zu behalten, vor dem Hintergrund von Demokratiemüdigkeit junger Menschen. Der Erhalt des Wohlstands einerseits und die Notwendigkeit, bei einer stetig wachsenden Weltbevölkerung die Ernährungslage sichern zu müssen, standen im Zentrum ihrer Ausführungen.

Im Fokus der darauffolgenden Diskussionsrunde standen Themen wie Tierwohl, Label, Fleischimitate/Laborfleisch und Fleischpreise. Es entwickelte sich eine kontroverse Diskussion mit den Schülern des Gymnasiums, die die Verbraucherseite repräsentierten, und den Landwirten als Produzenten. „Wenn die Fleischpreise so niedrig sind, bangen wir um unsere Existenz“, sagten die Landwirte. „Bessere Haltungsbedingungen erfordern höhere Preise für Fleisch- und Milchprodukte“, so konterten sie kritische Anfragen der Konsumenten. „Wir müssen unsere Lebensmittel mehr wertschätzen“, so das Fazit der Veranstaltung.PR



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