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Ordnung im Kühlschrank, richtiges Einkaufen: Das beugt Verschwendung vor

Lebensmittel nicht gleich wegwerfen

Landkreis (lsb). Wer kennt das nicht? Lebensmittel, die einen beim Einkaufen „verführt“ haben, aber nicht gleich verzehrt wurden, sind schon wenige Tage später schlecht und müssen weggeschmissen werden. Allein in Deutschland werden jährlich Waren im Wert von 330 Euro pro Person weggeschmissen. Dabei kann so etwas leicht vermieden werden, wenn einige Dinge vor, während und nach dem Einkauf beachtet werden.

Bevor es zum Einkaufen geht, sollte immer erst ein Blick in den Kühlschrank geworfen werden, damit ein Überblick entsteht, was bereits vorhanden ist und was fehlt.

Hierbei ist es vorteilhaft, den altbewährten Einkaufszettel zu schreiben, auf dem nach und nach alle Positionen während des Einkaufs abgehakt werden können.

Außerdem sollten bei der Kühlschrankkontrolle die Haltbarkeitsdaten überprüft werden. Oftmals sind „abgelaufene“ Produkte noch einige Tage ohne Gefahr genießbar. Bei Fleisch sollte das Haltbarkeitsdatum hingegen unbedingt beachtet werden!

Leicht verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch oder frische Pilze sollten nur dann gekauft werden, wenn sie auch in absehbarer Zeit verzehrt werden. Wenn Lebensmittel zu lange im Kühlschrank liegen bleiben, besteht die Gefahr, dass diese Lebensmittel schlichtweg vergessen werden.

Wer viel unterwegs ist, sollte darauf achten, nur kleine Mengen an Vorräten zu Hause zu haben.

Ebenfalls wichtig ist es, nicht mit leerem Magen einkaufen zu gehen – bei knurrendem Magen landen automatisch mehr Lebensmittel im Einkaufswagen als geplant.

Und auch Absprachen mit der Familie sind hilfreich, um keine unnötigen Einkäufe zu tätigen. So wird auch wirklich nur das gekauft, was jeder mag.

Um gleichzeitig auch die Geldbörse zu schonen, ist es ratsam, auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Waren zu achten. Oftmals sind Großverpackungen nicht wesentlich günstiger als die kleineren Verpackungen. Also lieber auf den Grundpreis achten oder einen Teil der großen Packungen einfrieren.

Beim Transport vom Supermarkt nach Hause sollte die Kühlkette auf gar keinen Fall zu lange unterbrochen werden. Dauert der Nachhauseweg jedoch länger, am besten vorsorgen, indem eine Kühltasche oder Ähnliches mitgenommen wird.

Sollten sich unverarbeitete und unverdorbene Restmengen im Kühlschrank befinden: Nicht wegschmeißen, sondern verwenden! Zum Beispiel können so selbst kreierte Rezepte ausprobiert werden.

Und auch die richtige Lagerung im heimischen Kühlschrank trägt dazu bei, dass sich Lebensmittel länger halten. So sollten die oberen und mittleren Fächer, deren Temperaturen im besten Fall um die sechs bis acht Grad betragen, für Speisereste, Aufschnitt, Molkereiprodukte, Käse sowie für angebrochene Gurkengläser und Marmelade genutzt werden. Das untere Fach sollte mit seinen fünf Grad frischem Fleisch, Fisch oder Geflügel zur Verfügung stehen – selbstverständlich mit Klarsichtfolie oder Ähnlichem abgedeckt! Das Obst- und Gemüsefach kann auch anders seinen Nutzen finden: Getränke, Milch, Butter oder auch Eier können hier problemlos gelagert und aufbewahrt werden. Die Lagerung in der Kühlschranktür eignet sich unter anderem für Kohl, Speisezwiebeln, Kernobst oder Beeren. Tomaten und Gurken sollten hier jedoch lieber nicht ihren Platz finden.




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