weather-image
Theatergruppe zeigt "Mamma Mia" / Seit zehn Jahren: Standort Waldkaterallee und Werkfeuerwehr

Lebenshilfe: Behinderten-Projekt auf EU-Ebene

Rinteln (who). Die Lebenshilfe Rinteln an der Waldkaterallee hat am Sonntag gleich zwei kleine Jubiläen gefeiert. Denn: Vor zehn Jahren ist die Behinderteneinrichtung von der Ostertorstraße auf das Gelände des ehemaligen Britischen Militärhospitals umgezogen und dort endgültig zum Erfolgsmodell ausgewachsen. Gleichzeitig hat die hauseigene Werkfeuerwehr am Wochenende ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert.

"Mamma Mia" hieß das bewegte Stück zu den Hits der legendären sc

Zusätzlich ist die Lebenshilfe am Sonnabend Gastgeberin für die Abschlussveranstaltung eines Projektes der Europäischen Union für Behinderte gewesen; Initiator war die Volkshochschule und die Akteure waren junge Leute aus Griechenland Frankreich, Litauen, Schweden und Deutschland. Bei dem Projekt mit dem Titel "Learning partnership - Together in Completeness" ging es um einen internationalen Austausch von Behinderten. Unter anderem mit Vorstellungen von Beiträgen, die die Gruppen in ihren Heimatländern erarbeitet hatten. Nach dem Besuchs- und Besichtigungsprogramm in Stadthagen und Bückeburg kamen die Besucher bei der Lebenshilfe Rinteln zusammen. Dort wurden die einzelnen Projekte vorgestellt und hier wurde der Besuch auch offiziell mit einem gemeinschaftlichen "Barbecue-Dinner" beendet. Der Beitrag der Theatergruppe der Lebenshilfe Rinteln "Mamma Mia" war eine Geschichte von jungen Leuten von heute, untermalt mit bekannten Titeln der schwedischen Pop-Gruppe Abba. Seit Wochen hatten die Akteure unter Leitung der Lebenshilfe-Mitarbeiterin Joanna Komander dafür eine quicklebendige Choreografie einstudiert. Während noch zur Generalprobe Lampenfieber herrschte, gingen die Lebenshilfe-Schauspieler beim Auftritt vor gut 200 Zuschauern fast schon wie Profis auf die Bühne. Und als sie für ihre gekonnte Playback-Aufführung nur donnernden Applaus ernteten, war die einhellige Meinung: "Schade, dass es schon vorbei ist." Es wird zwar leider wohl keine weitere Vorstellung von Mamma Mia geben - "dafür aber auch in Zukunft neue Projekte der Lebenshilfe-Theatergruppe", versprach die Regisseurin Joanna Komander, während sich ihre Schauspieler anschließend noch stolz ein wenig feiern ließen, selbstverständlich in ihren Kostümen. Der Sonntag gehörte dann ganz den beiden kleinen Jubiläen. Zuerst war die zurzeit 30-köpfige Werkfeuerwehr dran, sich von den Rintelner Ortsfeuerwehren sowie von Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote und Rintelns Stadtbrandmeister Friedel Garbe beglückwünschen zu lassen. Beide bescheinigten der Werkfeuerwehr den hohen Stellenwert, den sie heute innerhalb des Feuerschutzkonzeptes auf Stadt- und Kreisebene genießt. Am Sonntagnachmittag waren es hauptsächlich die Angehörigen der Bewohner sowie der Mitarbeiter, die ihre Glückwünsche überbrachten und ein Sommerfest genießen konnten. Nach mehreren Ausbauschritten ist die Lebenshilfe Rinteln zurzeit gut ausgelastet, konnten die Besucher erfahren. Von der Frühförderung der ganz Kleinen über Kindergarten und Schulbereich, Wohnheime - natürlich auch für Rollstuhlfahrer und Senioren - sowie Apartments für individuelle Lebensgestaltung reicht das Angebot. Dass die Lebenshilfe Rinteln auch im Rahmen der Rintelner Städtepartnerschaften eigene Beziehungen nach Kendal unterhält, gehört zum Selbstverständnis der Einrichtung. "Deshalb fährt im Juli wieder eine Gruppe zum Besuch unserer Partner-Organisation in England", erklärte Herbert Meier. Und dafür braucht es noch nicht einmal ein Projekt der EU.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt