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Leader-Region: Auf der Suche nach neuen Projekten

BAD MÜNDER. Das erste Jahr ist rum – noch ist es zu früh für eine Zwischenbilanz, nicht jedoch für den Aufruf des Regionalmanagements, weitere konkrete Projektideen für die Leader-Region Östliches Weserbergland einzureichen.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

„Ein Jahr nach dem Start hat die Region Schwung aufgenommen und bereits viel erreicht“, sagt Carlice Berestant von der Sweco – die Gesellschaft hat de Zuschlag für das Regionalmanagement erhalten. Elf Projekte wurden bereits von der lokalen Aktionsgruppe zur Umsetzung ausgewählt, sie sind nach Auffassung der Akteure gut geeignet, die regionale Entwicklungsstrategie umzusetzen. Doch damit muss ja noch nicht Schluss sein: „Einen Antrag auf Leader-Förderung können Kommunen, Privatpersonen, Vereine und Personengesellschaften stellen. Um eine Förderung zu erhalten, muss das Projekt gewisse Mindestkriterien erfüllen, die im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) der Leader-Region Östliches Weserbergland festgehalten sind“, erläutert Berestant.

Wichtig sei ein belastbarer Kosten- und Finanzierungsplan, in dem die Finanzierung durch den Projektträger dargelegt werde. Zudem müsse der Projektträger einen Anteil an öffentlichen Mitteln einwerben. Diese öffentliche Kofinanzierung könne beispielsweise durch geeignete Stiftungen, die Kommune oder anderen geeignete Organisationen gewährleistet werden. Im Fall des bislang einzigen verabschiedeten Projektes der neuen Förderperiode aus Bad Münder, der weiteren Erforschung und der Konzepterstellung zur touristischen Nutzung der ehemaligen Glashütte Klein Süntel, kommen Mittel zur Kofinanzierung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Vorhaben des Forum Glas in Klein Süntel erfüllt auch beispielhaft andere Vorgaben – es passt inhaltlich sehr gut zu den Schwerpunktthemen der Leader-Region, indem es den Bereich regionale Wirtschaftsentwicklung bedient. Weitere Schwerpunktthemen sind die Daseinsvorsorge und die Demografie, die Innenentwicklung und der Klima- und Umweltschutz. Bei Fragen zur thematischen Einordnung hilft Verena Heumann vom Regionalmanagment ( 0511/3407-131, E-Mail verena.heumann@sweco-gmbh.de) weiter.

Wegweiser Ehrenamt
wird aufgebaut

Rund 340 000 Euro Leadermittel wurden bereits für die ersten Projektumsetzungen freigegeben. Auf einer neu gestalteten Internetseite können sich Interessierte über die bisher bewilligten Projekte informieren und auch Details zur grundsätzlichen Ausrichtung der Leader-Region Östliches Weserbergland abrufen. Derzeit wird der „Wegweiser Ehrenamt“ aufgebaut, der einen Überblick über alle ehrenamtlichen Organisationen und Vereine geben soll.

Am 25. Juli wird die lokale Aktionsgruppe erneut über Projektvorschläge beraten. Berestant kündigt bereits an, dass sich dann auch die Verteilung der Vorhaben im Östlichen Weserbergland ändern könnte. Sind derzeit Projekte aus dem Bereich Coppenbrügge stark vertreten, liegen für die nächsten Runde auch zahlreiche Ideen und Vorschläge aus anderen Bereichen vor. Zum Östlichen Weserbergland gehören neben Bad Münder auch Coppenbrügge, Salzhemmendorf, Emmerthal und Bad Pyrmont.

www.leader-oestliches-weserbergland.de



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