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Die Band „Nachthimmel“ bringt punkigen Rock in den Brückentorsaal

„Langsam artet es in Stress aus“

Rinteln/Löhne. „Hörst du gerne rockige Musik mit deutschen Texten mitten aus dem Leben, so richtig zum Abgehen und Die-Sau-raus-lassen?“, fragt die Band „Nachthimmel“ aus Bünde auf ihrer Internetseite und schiebt die Antwort gleich hinterher: „Dann bist du bei uns genau richtig!“ Und genau davon will Punk-Rock am Freitag, 13. März, auch Jury und Publikum bei dem Musikwettbewerb „Made in Schaumburg“ im Brückentorsaal überzeugen. Nachthimmel ist nämlich einer der zehn Interpreten, die sich für das Finale qualifiziert haben.

„Langsam artet es in Stress aus“, schreibt die Band auf ihrer Facebookseite angesichts einer weiteren Buchung für eine Show (am 18. März im „Rocker“ in Hannover) und fügt beschwichtigend hinzu: „positiver Stress“. Natürlich. Wenn die Musik einer Band gefragt ist, dann spricht das in der Regel für die Band, erst recht wenn sie noch jung ist. Nachthimmel gibt es erst seit September 2014.

Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die vier Bandmitglieder schon über jahrelange Erfahrung als Musiker verfügen. Gitarrist Jürgen Lahn (52) aus Vlotho macht seit rund 35 Jahren Musik, Schlagzeuger Andreas Kohls (47) aus Porta Westfalica seit etwa 25 Jahren, Sängerin Heike Linkert-Waidele (35) seit 20 Jahren und Bassist Benjamin Linkert (34, beide aus Bünde) seit immerhin fünf Jahren. Gemeinsam standen die Musiker, die ihr Basement, also ihren Proberaum, in Löhne haben, bislang vier Mal auf der Bühne.

Bereits im Januar haben sie ihre erste EP fertiggestellt, die seit Februar erhältlich ist. Benjamin Linkert beschreibt die Musik der Band grob als „punkigen Rock“ und sagt: „Jeder einzelne der Band Nachthimmel trug dazu bei, dass unsere Musik nun so ist, wie sie ist. “

Die Band „Nachthimmel“ gibt es in dieser Konstellation erst seit September. S. Riesner

Und was hat es mit dem Bandnamen auf sich? „Da wir am Anfang auf jeden Fall rockige, punkige Musik mit deutschen Texten und eingängigen Melodien machen wollten, war klar, dass es im Bandnamen einen Bezug dazu geben musste. Die Klarheit eines Nachthimmels ist die beste Beschreibung und Verbindung zu unserer Musik“, sagt Linkert dazu und lässt damit der Fantasie des geneigten Lesers noch reichlich Raum.

Durch einen Fan sei die Band auf den Musikwettbewerb aufmerksam gemacht worden, der gerade jungen Bands seit jeher als Sprungbrett dient. Von der Teilnahme erhofft sich die Band vor allem „mehr Aufmerksamkeit durch die Öffentlichkeit“, so Linkert. Aber nicht nur das. Die Band freut sich auch auf neue „nette Kontakte zu anderen Musikern“. Nachthimmel geht die Sache offensichtlich locker an. „Wir möchten mit unserer Show die Leute erreichen und Spaß haben“, erläutert Linkert die Motivation der Band und merkt augenzwinkernd an: „Außerdem wollen wir natürlich gewinnen!“

Dem Gewinner von „Made in Schaumburg“ winkt eine professionelle CD-Produktion in den Rintelner Profund-Studios von Veranstalter Robert Pflug.pk




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