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Ausbau von Kreuzung in Stadtmitte

Lange Straße: Ampel bekommt Grünen Pfeil

Rodenberg (bab). Verwaltung und Politik haben sich auf eine Ausbauvariante zum Knotenpunkt Lange Straße/Allee/Tor/Windmühlen straße geeinigt. Das Planungsbüro hat einen Entwurf erarbeitet. Der Ausbau wird 354 000 Euro kosten.

Die Rodenberger wollen die Ampelanlage an der Kreuzung beibehalten. Anders als im ersten Entwurf des Planungsbüros Weinkopf vorgeschlagen, werden nun weiter Ampeln den Verkehr am Knotenpunkt regeln. Die Rechtsabbieger, die auf der Langen Straße aus der Innenstadt kommen, bekommen aber zusätzlich einen Grünen Pfeil. Die Ampeln soll mit neuer LED-Technik ausgestattet werden, wie Jörg Döpke vom Bauamt der Verwaltung dem Ausschuss für Wege und Umweltschutz erklärte. "Das vermindert die Betriebs- und die Wartungskosten." Zwei neue Verkehrsinseln werden auf der Nord-Süd-Verbindung gebaut. Eine auf der Straße Tor kurz vor der Kreuzung. Die Insel wird von dem Fußgängerüberweg gekreuzt. Die andere sogenannte Querungshilfe soll auf der Allee in Höhe der Bushaltestelle gebaut werden. Bei der Feinplanung werde die Ausfahrt vom "Hotel Stockholm" berücksichtigt,so Döpke. Um die Sicherheit für die Fußgänger an der Ecke Lange Straße/ Allee am Fußgängerüberweg zu erhöhen, wird die Mauer dort geöffnet. Ein zwei Meter breiter Durchgang ist dort vorgesehen. Passanten mit Rädern oder Kinderwagen haben dann an der Stelle mehr Platz zum Warten. "Das finde ich sehr gut", beurteilte CDU-Sprecher Carsten Schulz den Sicherheitsaspekt der Verkehrsinsel in Höhe des " Hotels Stockholm". Auch die Verwaltung ist überzeugt, dass dies die Sicherheit für Fußgänger und Busfahrgäste erhöhen wird. Die Verkehrsinsel zwingt die nachfolgenden Autos zum Warten, wenn der Bus hält und die Gäste aussteigen. Eine Einzelmeinung vertrat SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Dieter Brand, der glaubt, "die Querungshilfe reduziert die Sicherheit". "Das könnte zu ungeahnten Konflikten führen, weil Autofahrer gewohnt sind, dort zu überholen", mutmaßteBrand. Schulz sieht eine andere Schwachstelle im Plan. Da auch die Verkehrsinsel auf der Langen Straße erhalten werden soll, hält er die nördliche Fahrbahnseite nicht für breit genug, damit zwei Autos nebeneinander passen. So könnten die Rechtsabbieger von dem Grünen Pfeil nicht wirklich profitieren. Ohne Verbreiterung der Fahrbahn nütze der Pfeil nichts, glaubt der CDU-Sprecher. Wie Döpke informierte, erwartet die Stadt für den Ausbau der Kreuzung Städtebaufördermittel. Die Gesamtinvestition belaufe sich auf 354 000 Euro. Der Ausbau sei unabhängig von dem für später geplanten Umbau der Allee stadtauswärts. "Ein zeitgleicher Ausbau ist dabei nicht zwingend." Im nächsten Schritt werde das Bauvorhaben nun mit den Verkehrs- und Straßenbaubehörden abgestimmt. Der Ausschuss empfahl, die notwendigen Mittel für 2009 bereitzustellen.




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