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Lange Reise für einen kleinen Ballon

Bad Münder. Daisy, Jacob, Niamh, Chloe und ihre 18 Klassenkameraden haben vor den Weihnachtsferien mit ihrer Lehrerin ein ganz besonderes Projekt durchgeführt. Sie ließen Ballons steigen, in der Hoffnung, die angehängten Karten zurückgeschickt zu bekommen. Anhand der Flugroute wollten die Kinder das Wetter verfolgen. Niamhs Ballon schaffte es am weitesten: gut 700 Kilometer aus dem englischen Kent bis nach Bad Münder, wo er schließlich von Désirée Hälbig gefunden wurde.

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„Ich habe wie jeden Morgen mit meinem Hund einen Spaziergang gemacht, als ich den Ballon im Gebüsch liegen sah“, erzählt Hälbig. Am Heissenweg war also die Reise für den kleinen Flieger beendet, erstaunlicherweise hatte er sie unbeschadet überstanden. Und auch die Karte des kleinen Niamh war trotz der regnerischen Tage noch lesbar. „Natürlich habe ich die Karte zurückgeschickt. Und außerdem habe ich noch eine Weihnachtskarte dazugeschrieben, den Kindern und ihrer Lehrerin frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ganz viel Spaß in der Schule gewünscht“, so Hälbig.

Als sie jetzt ihren Briefkasten öffnete, die nächste Überraschung: Luftpost von der Dunton Green Primary School aus Kent. Die Erstklässler und ihre Lehrerin Melanie Galvin bedankten sich bei der netten Finderin aus dem fernen Bad Münder. Die Kinder seien sehr aufgeregt gewesen, dass einer ihrer Ballons so weit gereist ist, schreibt Galvin. Natürlich hätten sie sich alle auf der Karte angeschaut, wo Bad Münder liegt. Im nächsten Schuljahr werde man mehr über Deutschland in Erfahrung bringen. Außerdem habe es die Erstklässler dazu inspiriert, zu lernen, wie man auf Deutsch bis zehn zählt und „Guten Abend“ sagt.

„Ich habe mich sehr über den Brief gefreut, vor allem, weil die Klasse Bilder von dem Aufsteigen der Ballons mitgeschickt habt“, so Hälbig. Auf der Weihnachtskarte haben auch alle Kinder unterschrieben. „Es wäre schön, wenn diese Geschichte die Lehrer an den münderschen Grundschulen animiert, solch eine Aktion zu machen.“col



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