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"Landwirte zahlen für City-Straßen"

Stadthagen. Die Entscheidung des Stadthäger Rates im vergangenen Jahr, keine Straßenausbaubeitragssatzung (StrabS) zu erlassen, sondern zur Finanzierung des Straßenausbaus die Grundsteuern zu erhöhen, hat der Geschäftsführer des hiesigen Landvolk-Verbandes, Friedrich Wilharm, auf dem Neujahrs-Forum der Volksbank Hameln-Stadthagen aus Sicht der Landwirtschaft schärfstens kritisiert. "Mit Entsetzen", so Wilharm, habe man festgestellt, dass auch die Grundsteuer A, die unter anderem für landwirtschaftliche Nutzflächen in Anschlag gebracht wird, erhöht worden sei.

Für nicht wenige Landwirte in den Ortsrandlagen wie Probsthagen oder Blyinghausen bedeute dies eine Mehrbeastung von einigen Hundert Euro im Jahr, rechnete Wilharm vor. Das bedeute: "Die Landwirte am Stadtrand finanzieren den Ausbau der städtischen Straßen in den innerstädtischen Wohnquartieren kräftig mit - das kann doch nicht sein."




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