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Fortsetzung der Renaturierung im Bereich Evesen

Landkreis plant weitere Verbesserungen an der Aue

Bückeburg (bus). Beim Landkreis werdenÜberlegungen angestellt, die Renaturierung der Bückeburger Aue fortzuführen. Entsprechende Pläne, die außer Vehlen und Borstel insbesondere die Ortslage Evesen b etreffen, stellte Landkreis-Mitarbeiter Matthias Dornbusch während der Hauptversammlung des Fördervereins Bückeburger Aue vor.

Bereits realisiert wurden Strukturverbesserungen im schnurgeraden Aue-Abschnitt im Zentrum der Niederung, wo das Gewässer durch den Einbau von Kiesbänken, Störsteinen und Totholz Hilfe erhielt. Mit den projektierten Vorhaben Evesen 1 (im Zentrum der Niederung), Evesen 2 (der Abschnitt nordöstlich der Bahntrasse) und Evesen 3 (im Westen der Sportanlage) verfolgen die Planer vor allen Dingen das Ziel, ehemals von der Natur gebildete Überflutungsbereiche wiederherzustellen. Dornbusch bezeichnete als Hauptprobleme der auf niedersächsischem Gebiet 43 Kilometer langen Aue (Einzugsbereich etwa 175 Quadratkilometer): eintönige, gleich bleibende Strecken ohne Fließwechsel sowie, speziell im Unterabschnitt, ausgeräumte Gewässer- und Uferbereiche. Hier soll dem Flusslauf mittels Verwallungen, Strömungslenkern, Abgrabungen und Verfüllungen auf die Sprünge geholfen werden. Die Verwirklichung der Projekte hängt in erste Linie von der Bewilligung von Fördergeld der Europäischen Gemeinschaft ab. Derzeit läuft in Hannover eine Abstimmung der landesweit gemeldeten Maßnahmen. In Schaumburg ist zwischen 1999 und 2007 fast eine halbe Million Euro (Landkreisanteil etwa 120 000 Euro) in die Renaturierung der Bückeburger Aue geflossen. In der Summe ist die zu großen Teilen über den Förderverein "Bückeburger Niederung" finanzierte Zurückführung in einen naturnahen Zustand westlich der Ortschaft Meinsen (rund 150 000 Euro) nicht enthalten.




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