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Landkreis nimmt Kontrollen vor

Landkreis (gus). Sieben Verdachtsfälle wegen "Leistungsmissbrauchs" haben Mitarbeiter des Ordnungsamtes, des Jobcenters und der Ausländerstelle bei Kontrollen von Unternehmen im Landkreis registriert. Der Begriff "Leistungsmissbrauch" meint unberechtigten Bezug von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Die sieben Arbeiter waren also mutmaßlich als arbeitssuchend gemeldet. Gegen eine Firma, so Kreispressesprecher Klaus Heimann, wurde der Verdacht auf Verstoß gegen das Schwarzarbeitsgesetz ausgesprochen. "Es lohnt sich, diese Kontrollen regelmäßig zu machen", resümierte Heimann. Die Maßnahme diene der Prävention. 65 Personen in 24 Unternehmen seien überprüft worden. Sieben Verdachtsmomente bedeuten eine Quote von elf Prozent.



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