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Rohbauarbeiten sollen im April oder Mai beginnen / Veränderungen bei Baukörper und Bushaltestelle

Landkreis drückt beim KGS-Bau aufs Tempo

Bad Münder (jhr). Der Landkreis tritt aufs Gas: Im April, spätestens aber im Mai soll mit den Arbeiten für den Bau der neuen Kooperativen Gesamtschule Bad Münder begonnen werden. Damit die notwendigen Rohbauarbeiten zu diesem Zeitpunkt tatsächlich beginnen können, muss nach dem positiven Votum des Kreis-Bauausschusses noch der Kreisausschuss zustimmen.

Die bisherige Bushaltestelle an der Bahnhofstraße soll nach dem

Dass die Kreisverwaltung vom üblichen Verfahren abweichen will, liegt am engen Zeitplan. Der Erweiterungsbau neben dem bisherigen Schulgebäude soll als abgeschlossener Bauabschnitt aus den pauschalen Mitteln des Konjunkturpaketes finanziert werden. Eine Maßgabe für die Verwendung der Konjunkturpaketsgelder: Noch 2011 muss das Projekt abgeschlossen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, soll noch vor der Beschlussfassung über die Entwurfsplanung und den Kostenrahmen ausgeschrieben werden, erläuterte der Leitende Baudirektor Reinhard Müller im Bauausschuss. Entwurfsplanung und Kostenberechnung seien „so gut wie fertig“, aber die Abstimmungen mit Architekten und Fachingenieuren noch nicht abgeschlossen.

Veränderungen zur bisherigen Planung ergeben sich im Gesamtprojekt in gleich zwei Bereichen: Angenommen wurde bislang, dass die Fundamente des „Altbestands“ der Schule aus den 70er Jahren einen direkten Anbau des neuen Baukörpers zulassen würden – bei der Baugrunduntersuchung wurde dann aber festgestellt, dass eine Verschiebung des Neubaus notwendig wird. Rund zwei Meter Richtung Süden muss der Baukörper verschoben werden – das Abrücken vom Altbau wird die Baukosten nach Auffassung der Bauverwaltung leicht erhöhen. Das Bauvolumen wird sich insbesondere im Untergeschoss erhöhen – im Obergeschoss wird nur ein Verbindungsgang verlängert werden müssen.

Auf Probleme sind die Planer auch bei der Entwicklung der Bushaltestelle gestoßen. Ursprunglich sollte die bisherige Haltestelle an der Bahnhofstraße weiter genutzt werden, der Bereich dann in einen offenen Schulhof als Portal zur Schule übergehen. Da die Verkehrsgesellschaft aber aufgrund der erwarteten größeren Schülerzahlen unter anderem auch mit mehreren Gelenkbussen mit 19 Metern Fahrzeuglänge den Busbahnhof anfahren will, sind weitere und großzügiger geschnittene Haltestellen notwendig.

Die Bauverwaltung hat daher bereits Verhandlungen mit den Besitzern eines angrenzenden Grundstücks verabredet – die Einbeziehung eines südlich an das Schulgelände angrenzenden Grundstücks könnte das Problem lösen. Angesichts des auf 13,2 Millionen Euro begrenzten Kostenrahmens für das Gesamtprojekt macht Müller aber bereits im Vorfeld der Verhandlungen klar: „Wir werden uns nicht erpressen lassen, es würde auch ohne den Ankauf gehen“. Da die Schule aber für 20 bis 30 Jahre geplant werde, solle es „nicht an 300 bis 400 Quadratmetern scheitern“.

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