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Landfrauen Sünteltal knacken 300er Marke

HÜLSEDE/BAD MÜNDER. So sehr sich die Landfrauen aus dem Sünteltal über den Erfolg ihres wohl prominentesten Mitglieds gefreute haben – aber die Mitgliedschaft der Niedersächsischen Agrarministerin im Vorstandsteam bestimmt spätestens bei den nächsten Vorstandswahlen die Tagesordnung.

Blumen zum Abschied: Nach zwölf Jahren an der Spitze des Landfrauenvereins Sünteltal muss Elke Osterkamp Platz für eine Nachfolgerin machen. Sie will sich weiterhin im Verein engagieren.

Und so hielt sich das Erstaunen darüber, das Barbara Otte-Kinast aufgrund der Vielzahl neuer Verpflichtungen nicht länger stellvertretende Vorsitzende des Landfrauenvereins sein kann, in engen Grenzen.

Dass die Vorstandswahlen sehr umfangreich ausfielen, lag aber nicht nur am Ausscheiden der Agrarministerin aus dem Gremium. Mit Elke Osterkamp mussten die Landfrauen auch ihre langjährige Vorsitzende verabschieden. Die Statuten des Vereins regeln die Dauer einer Vorstandstätigkeit recht deutlich: Nach maximal zwölf Jahren auf einem Posten muss ein anderes Mitglied gewählt werden. Und: Nach Möglichkeit sollte das neu zu wählende Mitglied nicht älter als 65 Jahre sein.

Aufgrund dieser strikten Bestimmungen mussten sich die Landfrauen von ihrer liebgewonnenen Vorsitzenden Elke Osterkamp verabschieden. Sie war 24 Jahre im Vorstand und davon zwölf Jahre als erste Vorsitzende aktiv. „Es wird schwer werden, diese großen Fußstapfen auszufüllen“, sagte dann auch die neu gewählte Vorsitzende Janett Fürhake aus Egestorf. Osterkamp habe ihre Vorstandsdamen nicht nur mit sanfter, aber bestimmter Hand geführt, nein, auch persönlich habe sie sich außergewöhnlich engagiert. Kaum eine Versammlung, die ohne sie eröffnet wurde, kaum eine Fahrt, bei der sie nicht dabei war, immer dabei, wen es bei Festen und beim Landfrauenmarkt anzupacken galt und auch in der Küche für den Verein aktiv – unzählige Torten steuerte sie zu Festen und Veranstaltungen bei. Abgesehen davon hat sie für den Markt, aber auch für zahlreiche Arbeitskreise und Vorstandssitzungen Haus und Hof zur Verfügung gestellt, die Bühne für Theateraufführungen besorgt. Osterkamp dankte in ihrer Abschiedsrede ihrem Vorstand und allen Ortsvertrauensfrauen für die tatkräftige Unterstützung und versprach, weiterhin für den Verein da zu sein.

Der neue Vorstand: Monika Werner (v.l.), Heike Ferstera, Janett Fürhake, Birgit Scholz-Rittermann, Ingrid Bredemeier, Bärbel Borcherding, Sabine Rudolph, Heide Nommensen und Astrid Wehrhahn
  • Der neue Vorstand: Monika Werner (v.l.), Heike Ferstera, Janett Fürhake, Birgit Scholz-Rittermann, Ingrid Bredemeier, Bärbel Borcherding, Sabine Rudolph, Heide Nommensen und Astrid Wehrhahn

Tränen gab es bei der Verabschiedung von zwei langgedienten Ortsvertrauensfrauen. 24 Jahre hatte Dagmar Baumgart das Amt in Pohle inne, bereits seit 44 Jahren war Lisa Böker Ortsvertrauensfrau in Beber. Aus ihren Ämtern verabschiedet wurden auch Marie-Luise Söhlke, die sich als Beisitzerin um das umfangreiche Fahrtenprogramm gekümmert hat, und Roswitha Klinger, die wie Söhlke dem Vorstand seit 2010 angehörten.

Großer Zuwachs in Pohle,
Feggendorf und Nettelrede

Ihr Amt als Schriftführerin niederlegen musste Schriftführerin Monika Werner. Sie wird dem Vorstand künftig als stellvertretende Vorsitzende angehören. In ihrem letzten Tätigkeitsbericht als Schriftführerin konnte sie allerdings noch stolz verkünden: „Wir haben die 300 geknackt!“ 305 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Besonders großen Zuwachs gab es in den letzten zwei Jahren in Pohle, Feggendorf und Nettelrede. „Es scheint sich herumzusprechen, dass bei den Landfrauen was geboten wird“, so Werner. Ob Fahrten, Vorträge, Arbeitskreise oder kulturelle Veranstaltungen, für jeden Geschmack sei etwas dabei.

Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus Janett Fürhake (Vorsitzende), Monika Werner (stellvertretende Vorsitzende), Heide Nommensen (Schriftführerin), Bärbel Borcherding (stellvertretende Schriftführerin), Sabine Rudolph (Kassiererin), Ingrid Bredemeier (stellvertretende Kassiererin) und den Beisitzerinnen Heike Ferstera, Birgit Scholz-Rittermann und Astrid Wehrhahn.



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