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Buchhandlung gibt Lesetipps und stellt Neuerscheinungen vor

Landfrauen suchen Urlaubslektüre

HAMELN. Bis auf den letzten Platz war die Buchhandlung von Blum von den Hamelner Landfrauen besetzt.

Vom Cateringteam des Kaffees Relax mit Getränken und Kuchen gut betreut, lauschten sie den Worten von Cornelie von Blum und ihrer Kollegin Katrin Spieß. Insgesamt wurden 24 Bücher von den beiden Damen vorgestellt. Die ausliegenden Empfehlungslisten wurden ausgiebig genutzt, mit vielen Infos versehen und die interessantesten Titel markiert. So sind die Landfrauen auch für künftige Buchkäufe gut gerüstet. Über das Leben von starken Frauen wurde berichtet – von Frauen, deren Lebensgrundlage schlecht war, die sich aber nach und nach durch Hilfe anderer Personen oder Umstände stärken und vermutlich ihr Leben in den Griff bekamen oder zumindest lebenswerter gestalten konnten: Die Werke „Alte Sorten“ von Michael Arenz, „Der Zopf“ von Laetitia Colombani, „Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina, „Die Herrenausstatterin“ von Mariana Leky, um nur einige zu nennen. Das jeweilige Ende wurde von den Buchhändlerinnen natürlich nicht preisgegeben. Auch Beziehungsprobleme kamen in der Literaturvorstellung nicht zu kurz: „Herz auf Eis“ von Isabell Autissier beschreibt die Probleme eines kinderlosen Ehepaars, das sechs Monate in der Arktis festsitzt. „Der Sommer meiner Mutter“ von Ulrich Woelk beschreibt die Mondlandung 1969 und das Leben einer Familie im Umbruch. „Weg“ von Doris Knecht zeigt die Suche eines getrennt lebenden Ehepaars nach der Tochter. In „Drei Tage und ein Leben“ von Pierre Lemaitre wird ein vermisster Junge gesucht. Das Buch „Die Suche“ von Charlotte Link landet direkt im Bereich Kriminalroman: Der Fall von zwei toten und einem vermissten Mädchen bringen eine Kommissarin in Schottland auf den Plan. Auch das Thema Geschichte wurde anschaulich dargestellt: „Martha tanzt“ von Tom Saller lässt die 30er Jahre aufleben. „Bühlerhöhe“ von Brigitte Glaser beschreibt die 50er Jahre, ebenso wie „Hotel Laguna“ von Alexander Gorkow. „Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles gibt Einblicke in die Zeit von Lenin und Stalin; „Schnell dein Leben“ von Sylvie Schenk spielt in der Nachkriegszeit und den Schwierigkeiten zwischen einem französisch-deutschen Liebespaar. Die 40er Jahre werden durch „Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan beleuchtet; hierbei kommt das Thema Zusammenhalt ins Spiel; ebenso wie in „Steeple Sinderby“ von J. L. Carr einem witzigen Buch um die Erlangung eines Fußball-Pokals in einem englischen Dorf; wobei „Der Wal“ von John Ironmonger den Zusammenhalt eines Dorfes in Cornwall erfordert. Interessant erscheinen auch die Bücher „Drei Frauen am See“ von Dora Heldt, „Ein Monat auf dem Land“ ebenfalls von J. L. Carr und das Lieblingsbuch von Cornelie von Blum: „Rendezvous mit einem Oktopus“ von Sy Montgomery. Die Landfrauen dankten für die tolle Präsentation.




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