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Landfrauen Hameln sorgen sich um Zustand des Waldes

HAMELN. Unter großem Interesse fand, initiiert vom Landfrauenverein in Hameln und unterstützt von der Ländlichen Erwachsenenbildung, ein Vortrag von Karl-Heinz Strohmeyer, Förster und Jäger im Weserbergland, statt.

Der Wald sei eine wichtige Grundlage menschlicher Entwicklung. Wie die Weltmeere ist er für die Bildung von Sauerstoff verantwortlich. Derzeit werden bis zu 35 fussballfeldgroße Urwaldflächen pro Minute gerodet, um Soja oder Palmen für Palmöl anzubauen. Dies habe dramatische Auswirkungen auf das Weltklima und auf die Wälder. Hinzu komme das Vermüllen der Meere aus denen bis zu 70 Prozent unseres Sauerstoffs kommt. „Wir laufen Gefahr, den Wald, wie wir ihn kennen und lieben, zu verlieren. Invasive Arten wie Waschbär und Marderhund tragen zum Artenschwund genauso bei, wie überbordende Wildschweinpopulationen. Besonders das bodennahe Artenspektrum erfährt große Einbußen. Alle hiesigen Baumarten sind durch die Wetterextreme betroffen. Die Fichte als Flachwurzler verabschiedet sich flächig. Die Folgen werden starke Vergrasungen mit daraus resultierenden Waldbränden und kritischem Mäusebesatz sein. Besonders tragisch für das Weserbergland sind auch die Folgeschäden an Buche und Eiche. Entscheidend wird in Zukunft daher auch das Verbraucherverhalten eines jeden sein.“




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