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Land prüft Nutzung des leerstehenden Krankenhauses als Notunterkunft für Flüchtlinge

Springe. Die Stadt hat eine Nutzung des leerstehenden Krankenhauses als Flüchtlingsunterkunft stets abgelehnt - man verfüge über genug Wohnraum, hieß es stets im Rathaus. Doch jetzt prüft das Land, ob sich das Gebäude grundsätzlich eignet.

Laut Klinikum habe es bereits Gespräche mit der Geschäftsführung gegeben. Das Land habe deutlich gemacht, "dass man unter Hochdruck nach Möglichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen suche und mehrere Dutzend Objekte in der Vorprüfung seien", so KRH-Sprecher Bernhard Koch. Das Klinikum habe der Bitte des Landes aus "gesamtgesellschaftlicher Verantwortung entsprochen" und auch die Stadt über die Anfrage informiert.

Auf die Notfallversorgung habe die Untersuchung keinen Einfluss - sie bleibe in Betrieb, versichert Koch: "Auch wenn derzeit leerstehende Teile des Klinikgebäudes künftig als Flüchtlingsunterkunft genutzt würden". Seit der Schließung des Springer Standorts am 15. September betreibt der Konzern dort eine 24-Stunden-Notfallversorgung, die von Gehrden aus gesteuert wird - und bislang schlechter angenommen wird als erhofft.



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