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Tempo 30 soll Sicherheit gewährleisten

L 444: Für Ausbau in Reinsen fehlt Geld

Reinsen (mw). An der Landesstraße 444 am Ortsausgang der Gemeinde Reinsen aufgestellte Verkehrsschilder haben zur Verärgerung des Ortsvorstehers Erich Lockemann geführt. Anstatt die marode Straße endlich auszubauen, verhöhne das Land Niedersachsen die Benutzer der Landesstraße, klagt der SPD-Politiker.

Gleich drei Verkehrsschilder mahnen die Fahrzeuglenker an der von Reinsen nach Groß-Hegestorf führenden Landesstraße 444 seit Kurzem zur Vorsicht: Ein Tempo 30-Schild, ein Hinweis auf Fahrbahnunebenheiten und eine Warnung vor Straßenschäden. "So kann man natürlich Probleme lösen", kritisiert Erich Lockemann, der Reinsener Ortsbeauftragte. Anstatt die Straße auszubauen und mit einem Geh- und Radweg zu versehen, stelle das Land Niedersachsen lediglich Verkehrsschilder auf, um sich rechtlich abzusichern. "Wer auf dieser Straße zu Fuß geht, der riskiert schon was", beklagt der SPD-Politiker die seines Erachtens fehlende Verkehrssicherheit der Landesstraße 444. "Die verhöhnen alle Benutzer der Straße", schimpft Lockemann auf die CDU-Landesregierung. So habe etwa deren Ministerpräsident Christian Wulff erst kürzlich in einem Interview gefordert, dass die Verkehrswege flotter werden müssten. Der Zustand der Landesstraße 444 bei Reinsen könne "sicherlich nicht ewig so bleiben", räumt Uta Weiner-Kohl, die stellvertretende Amtsleiterin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, ein. Schließlich sei die erforderliche Straßenbaumaßnahme "eine der dringlichstenim Landkreis Schaumburg" und genieße eine "schon ziemlich hohe Priorität". Wann ein Ausbau erfolgt, könne aber noch nicht gesagt werden. Derzeit seien der Behörde jedenfalls "arge finanzielle Schranken auferlegt". Man müsse daher abwarten, welche Vorhaben ab dem Jahr 2011 vorgesehen sind. "Die Verkehrssicherheit müssen wir natürlich immer gewährleisten", so Weiner-Kohl. Dies sei durch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 gegeben.




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