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Feuerwehr verhindert größeren Schaden / Haushalte müssen nicht auf Klospülung verzichten

Kurzschluss legt Abwasser-Pumpwerk still

Rinteln (wm). Vermutlich durch einen Kurzschluss in der Stromeinspeisung ist gestern Mittag Feuer im Pumpwerk an der Waldkaterallee ausgebrochen, das Schmutzwasser aus dem Gebiet um die Kendalstraße unter der Weser hindurch in Richtung Kläranlage befördert.

Die zahlreichen Zuschauer konnten einen Feuerwehreinsatz wie aus dem Lehrbuch sehen. Die Stahltür des Pumpwerks war geschlossen, aus einem Spalt drang Qualm. Ein Feuerwehrmann prüfte die Temperatur der Tür, dann gingen die beiden ersten Feuerwehrleute dicht am Boden in Deckung, ehe sie die Tür öffneten, um nicht einer möglichen Stichflamme ausgesetzt zu sein. Der Brandherd war schnell gefunden - ein Stromverteilerkasten gleich links am Eingang - und schnell gelöscht. Wie Peter Koller, Leiter der Abwasserbetriebes erklärte, ist der Schaden übersichtlich, eine genaue Summe wollte er noch nicht nennen. Niemand in der Kendalstraße und den angrenzenden Wohngebieten muss befürchten, dass die Toilette überläuft. Der Pumpensumpf, betonte Koller, habe genügend Kapazität, um den Anfall an Schmutzwasser aufzufangen, bis das Pumpwerk wieder in Betrieb ist. Das wird voraussichtlich sogar schnell gehen, weil ein Teil der Leitungen unbeschädigt geblieben ist. Was Passanten gestern bei dem Feuerwehreinsatz auch aufgefallen ist: Die Rintelner Feuerwehr rückte mit einer Drehleiter aus Karlsruhe (mit roter Nummer) an. Die Erklärung lieferte Einsatzleiter Thomas Blaue: Die Rintelner Drehleiter ist zurzeit im Metz-Werk zur Inspektion.

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