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Aldi-Umzug und Einkaufszentrum "Rösertor": Heute Abend ist um 19 Podiumsdiskussion

"Kurzfristiger Kompromiss nicht in Aussicht"

Obernkirchen (rnk). Vorgestern hat sich Bürgermeister Oliver Schäfer noch einmal mit den Bornemann-Investoren und denen für das neue Einkaufszentrum "Rösertor" getroffen, um über einen möglichen Kompromiss zu sprechen. Doch den wird es nicht geben. "Zumindest kurzfristig nicht", erklärt Schäfer, der betont, dass es sich nicht um zwei Einzelinteressen handele, sondern dass der Gesamteindruck zählen müsse.

Die bestmögliche Lösung wäre für Schäfer ein Festhalten des Aldi-Marktes am Standort Bornemann-Platz und ein neues Einkaufszentrum am "Rösertor", wo dann nicht nur das seit Jahren geforderte Schuhgeschäft seinen Platz finden könnte, sondern auch noch ein Vollsortimenter und ein zweiter SB-Markt. Außerdem soll in das Vollsortimenter-Gebäude eine zweite Filiale von "Ernstings-Family" einziehen. Unwägbarkeiten gibt es mehr als genug: Wenn Aldi an seinen Plänen festhält und weggeht - wer kommt dann als neuer Kundenmagnet für den Bornemann-Platz in Frage? Interessenten, die beim "Rösertor" nicht zum Zuge kommen? Und wenn Aldi bleibt, wer wäre der SB-Markt für das "Rösertor"? Fragen, auf die heute Abend im Rahmen der Podiumsdiskussion im Schulzentrum "Am Ochsenbruch" ab 19 Uhr Antworten gefunden werden sollen. Als Experten werden Joachim Gotthardt, Vorsitzender des Vereins für Wirtschaftsförderung, Dirk W. Rahlfs, Investor für das "Rösertor", Thorsten Effner von der Firma Aldi, Heinz Plewnia als Investor am Bornemann-Platz sowie Bürgermeister Schäfer teilnehmen. Moderiert wird die Diskussion vom Chefredakteur unserer Zeitung, Frank Werner. 250 bestuhlte Plätze wird es heute Abend im Schulzentrum geben, die Zuhörer werden ausreichend Gelegenheit haben, Fragen zu stellen. Ein Hinweis: Sollten die Parkplätze nicht ausreichen und schon belegt sein, kann auch an der Kreissporthalle geparkt werden.



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