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Kurz & Gut: Tipps zur Zahnpflege

Zungenreinigung: Unangenehm riechender Atem entsteht zu 90 Prozent durch geruchsbildende Zungenbeläge, Ansiedlungen bestimmter Bakterien in Zwischenräumen und Zahnfleischtaschen, kariöse Läsionen und Periimplantitis. Hier können Zahnärzte Hilfe leisten. Sie erstellen eine ausführliche Anamnese und ein Atemprotokoll. Wichtig auch: das Zungenputzen! Zahnärzte zeigen anhand einer dreistufigen Skala, ob Zungenbelag vorhanden und wie stark er ausgeprägt ist. Und so gehört auch die tägliche Zungenreinigung zur Pflege dazu. Täglich angewendet sorgen Zungenreiniger für eine gesunde Mundhöhle und dauerhaft frischen Atem. Zahnpasten und Mundspülungen mit antibakterieller Wirkung unterstützen die Reinigung, aber auch Zahnseide und Interdentalbürsten gehören zur täglichen Mundpflege. Sie beseitigen bakterielle Plaque und reinigen Zahnzwischenräume gründlich.

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Parodontose beginnt im Zahnzwischenraum: Die richtige Zahnpflege geht weit über das Putzen mit der Bürste hinaus. Eine 30-Jahres-Studie aus Schweden liefert auch den wissenschaftlichen Beweis dafür. Innerhalb von 30 Jahren gründlicher Zahnpflege ging pro Patient weniger als ein Zahn verloren – obwohl die Probanden am Ende der Untersuchung zwischen 50 und 80 Jahre alt waren. Neben Zahnseide müssen deshalb unbedingt auch die sogenannten Interdentalbürsten verwendet werden. Mit ihren mikrofeinen Borsten dringen sie in fast alle Zwischenräume vor. Wer sie konsequent in die tägliche Zahnpflege integriert, minimiert nicht nur das Risiko von Zahnfleischbluten, schmerzhaften Entzündungen, Mundgeruch und Karies, sondern auch teure Arztrechnungen.

PZR, bitte! Ungeachtet aller Tipps zur täglichen Pflege kommt nicht zuletzt der Professionellen Zahnreinigung, kurz PZR genannt, besondere Aufmerksamkeit zu. Sie wird von Zahnärzten und deren Personal vorgenommen. Denn trotz regelmäßiger Zahnpflege kann es im Lauf der Zeit zu unschönen Verfärbungen kommen, deren Ursache zum Beispiel Kaffee, Tee oder Rotwein ist. Die PZR oder ein Bleaching können das strahlende Weiß der Zähne wieder herstellen. Die PZR dient zudem dazu, Risiken wie Karies oder Parodontose zu minimieren. Sie sollte mindestens ein- bis zweimal jährlich durchgeführt werden.

KURZ & GUT



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