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Kurpark Bad Münder: „Antiphon“ soll neu entstehen

BAD MÜNDER. Ein großer Stein dürfte Herrmann Wessling vom Herzen gefallen sein, als Mitarbeiter Carsten Reiss von der Stadtverwaltung Bad Münder sich gestern bei ihm meldete. Die zerstörte Glasskulptur „Antiphon“ kann neu aufgestellt werden, eine Versicherung übernimmt den Schaden.

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

„Ich bin überglücklich“, verkündete der Vorsitzende des Forum Glas gegenüber unserer Zeitung. Die Glasstele war Mitte August kaputt gegangen – die Scherben wurden zur Mittagszeit im Kurpark entdeckt. Wochen vergingen, ein Bürger lobte eine Belohnung aus, um den vermeintlichen Täter ausfindig zu machen. Auch die Polizei ermittelte, konnte aber keinen Täter für die Sachbeschädigung ermitteln (wir berichteten). Wie das Kunstwerk von Thierry Boissel zu Bruch ging, ist bis heute unklar.

Schließlich schaltete sich die Verwaltung in die Gespräche ein und setzte sich für die Schadensregulierung ein. Die Kommune ist für die Grünpflege des Kurparks verantwortlich.

Nun, zwei Monate später, konnte Reiss dann vermelden: „Antiphon“ kann wieder aufgebaut werden. Die Zusage der Versicherung flatterte Anfang der Woche ins Büro des Bauamts-Mitarbeiters. Der informierte daraufhin Wessling.

Die Pläne für das Kunstwerk liegen beim Forum Glas in der Schublade. Bis die Stele wieder an den Platz zurückkehren kann, den sie erst im März diesen Jahres im Kurpark eingenommen hatte, ist noch unklar. Wessling ist sich aber sicher: „Sie wird bald wieder in alter Pracht am alten Platz zu sehen sein.“ Die Infotafel am Wegesrand wurde vom Forum Glas über all die Wochen ohnehin nicht entfernt, auch die Bodenplatte ist noch vorhanden.

Nach Ansicht von Reiss dauert es noch ein paar Wochen. Auch die Witterung müsse stimmen, damit die Skulptur „Antiphon“ wieder aufgebaut werden kann.



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