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Platten werden angebracht / Gerüst steht noch rund sechs Wochen

Kupfer gegen Algenwuchs am Turm

Bad Münder (jhr). Algenbildung an der neuen Fassade des Petri-Pauli-Turmes – nicht nur unschön anzusehen, sondern auch ein Problem für die Haltbarkeit des Putzes. Jetzt haben sich Mitarbeiter des Amtes für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche für eine noch ungewöhnliche Maßnahme zur künftigen Vermeidung des Algenwuchses entschieden: Kupferplatten sollen zum Einsatz kommen.

Ein Muster sitzt bereits: Klempnermeister Andreas Frehse bespric

Martin Krause, Leiter des Amtes, besprach die Arbeiten jetzt gemeinsam mit seinem für den münderschen Kirchturm zuständigen Mitarbeiter Christian Skibbe, Klempnermeister Andreas Frehse, Pastor Dietmar Adler und Kirchenvorstandsmitglied Michael Exner. Auf den drei Gesimsen der Turmfassade sollen Kupferplatten angebracht werden – und zwar so, dass das an der Fassade herunterströmende Regenwasser über die Kupferfläche laufen muss. „Das Regenwasser wird dabei mit Kupferionen angereichert, die Algenbildung unterhalb der Gesimse unterbleibt“, macht Krause deutlich. Positive Erfahrungen mit diesem Verfahren haben Krause und Skibbe bereits an einem Kirchturm bei Hessisch Oldendorf beobachtet.

Frehse, der auch schon die Turmspitze in Kupfer hüllte, wird die Platten in den kommenden Wochen anbringen. Damit nähert sich dann auch die Zeit des komplett eingerüsteten Turms ihrem Ende. „Spätestens in sechs Wochen“, so Krause, werden drei Turmseiten vom Gerüst befreit. Eine Seite bleibt eingerüstet, weil noch Arbeiten für die Verankerung der Turmspitze im hölzernen Ständerwerk anstehen. Dort müssen aber zuvor noch Schäden beseitigt werden.



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