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Skulpturen des Bildhauersymposiums als Zierde / Fährtenplatte wird an Kirche aufgestellt

Kunst für Klinikum und Kreisel

Obernkirchen. Neues von der Berg- in ihrer Eigenschaft als Sandsteinstadt: Das Projekt Fährtenplatte mit den Trittsiegeln der Dinosaurier steht vor dem Abschluss; die Sandsteinplatte soll bereits zu Beginn der kommenden Woche geliefert werden und Ende April/Anfang Mai zusammen mit Bänken und Papierkorb nahe der kath. Kirche aufgestellt werden. Das Stadtparlament hatte im Spätherbst 2014 beschlossen, die Fläche an der Mauer von St. Josef entlang der Heyestraße für das Aufstellen der Dino-Fährtenplatte herzurichten.

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Bei der Fährtenplatte soll es sich um ein Exemplar „zum Erleben“ handeln – oder, wie es in dem Entwurf der Projektentwicklungs- und Planungs-GmbH „aad Vision 21“ heißt: „zum Erklimmen, Betoben, (Be-)sitzen, Verweilen und Sinnieren“. Schon vor geraumer Zeit hatte der in den Jahren 2007 und 2008 erfolgte Fund von Trittsiegeln in den Sandsteinbrüchen auf dem Bückeburg zu Überlegungen geführt, die Bergstadt mit den 140 Millionen Jahre alten Dino-Spuren aus der Unterkreide zu bewerben.

Kommt hinzu: Jeweils eine der während der Internationalen Obernkirchner Bildhauersymposien (IOBS) geschaffenen Sandsteinskulpturen soll den neu geschaffenen Klinikumskreisel sowie die Außenanlagen des Gesundheitszentrums in der Feldmark verschönern.

Zur Sprache gekommen ist all das und noch mehr während der jüngsten Zusammenkunft des Ausschusses für Bürger und Bildung, der sich unter Regie von Beate Krantz im Obernkirchener Rathaus getroffen hat.

Derweil wirft das nächste Obernkirchener Bildhauersymposium, das vom 24. August bis zum 6. September auf dem Kirchplatz steigt, bereits seine Schatten voraus – und zwingt die Organisatoren zum Handeln. „Wir haben daher vor Kurzem zusammen mit dem IOBS-Trägerverein eine Ortsbegehung unternommen, um ein Umsetzen der Skulpturen zu besprechen“, berichtet Dörte Worm-Kressin. Die Stadtkoordinatorin und Chefin des Kulturfensters: „Es gibt auf dem Kirchplatz nämlich Werke des letzten Symposiums, die noch nicht untergebracht werden konnten.“ Kurz: Angesichts der bevorstehenden Neuauflage des Künstlerevents gelte es, Platz zu schaffen. Zwar sollen natürlich nicht alle im Bereich des Kirchplatzes stehenden Sandstein-Skulpturen verpflanzt werden, aber die eine oder andere schon – und zwar etwa eine Woche vor Start des Symposiums mithilfe eines der beiden Kräne, die im Sommer ohnehin bei der Sanierung von St. Marien im Einsatz sind.

Was die „eine“ dieser Skulpturen „mit Durchblick“ betrifft, so laufen derzeit Gespräche auf Ebene der Bürgermeister von Obernkirchen und Ahnsen, sie auf dem neu geschaffenen Kreisel zu platzieren, der die Kreisstraße 73n, die das Klinikum Schaumburg erschließen soll, in Höhe von Röhrkasten an die K 11 anbindet. „Frau Charlotte Köster vom IOBS hat bereits eine Skulptur ausgewählt, die ihr an dieser Stelle geeignet erscheint“, so Worm-Kressin. Ein Ortstermin mit Fritz Klebe, Baudezernent des Landkreises Schaumburg, steht derweil noch aus.

Doch das ist noch nicht alles: Denn es gibt einen weiteren Plan, der sich auf den aus Anlass des Jubiläums „900 Jahre Schaumburg“ vor fünf Jahren gefertigten „Partnerschaftsstein“ bezieht, der derzeit noch auf dem Gelände des Bauhofs lagert. Er könnte die Außenanlagen des Klinikums zieren. „Der Stein stellt die Städte Rinteln, Stadthagen, Bückeburg und Obernkirchen da“, erinnert die Koordinatorin. Was als Denkmal für die Feldmark absolut passt, weil es zeigt, für wen die Einrichtung gebaut wird und wem sie dienen soll.



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